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Düsseldorf vor Bundesliga-Rückkehr

Kaiserslautern trauert nach 0:1 - Duisburg fast gerettet

DÜSSELDORF Eindrucksvoll beendet Liga-Primus Düsseldorf seine Pleiten-Serie und drängt auf die Bundesliga-Rückkehr. Kaiserslautern ist nach einer Heimniederlage so gut wie abgestiegen. Nur ein Wunder kann die „Roten Teufel“ noch vor dem Absturz in die 3. Liga bewahren.

Kaiserslautern trauert nach 0:1 - Duisburg fast gerettet

Fortuna Düsseldorf steht kurz vor der Rückkehr in der Bundesliga. Foto: dpa

Fortuna Düsseldorf kann den Sekt für die Aufstiegsfeier kalt stellen. Rechtzeitig im Endspurt der 2. Fußball-Bundesliga hat der Spitzenreiter nach zuletzt drei Niederlagen wieder in die Spur gefunden und mit dem 3:0 (2:0)-Sieg am Sonntag gegen den FC Ingolstadt seinen Vorsprung behauptet. Die Verfolger 1. FC Nürnberg und Holstein Kiel treffen am Montag (20.15 Uhr/Sky) direkt aufeinander. Euphorie herrscht auch bei Jahn Regensburg. Der Aufsteiger darf nach dem 3:1 (2:0) gegen den FC St. Pauli weiter von einem historischen Durchmarsch träumen.

St. Pauli der große Verlierer

Am Tabellenende steht hingegen der 1. FC Kaiserslautern sehr wahrscheinlich als erster Absteiger fest. Die Pfälzer verloren am Sonntag gegen Dynamo Dresden durch ein spätes Gegentor mit 0:1 (0:0) und brauchen für das Ziel Klassenerhalt schon drei Siege aus den letzten drei Partien - bei zeitgleich drei Niederlagen der Konkurrenten. Dem MSV Duisburg gelang unterdessen mit 3:1 (0:0) bei Erzgebirge ein wichtiger Schritt in Richtung Ligaverbleib.

Eine erneute Pleite und dazu zwei Platzverweise - neben Kaiserslautern ist St. Pauli der große Spieltags-Verlierer. Coach Markus Kauczinski räumte ein, mit Relegationsplatz 16 den „absoluten Tiefpunkt“ erreicht zu haben. Zumal die meisten Konkurrenten punkteten. Der Tabellenvorletzte Darmstadt 98 rückte durch das 1:1 (0:1) beim SV Sandhausen bis auf drei Zähler an St. Pauli heran.

„Wir haben den Rückstand verkürzt“

Darmstadt verpasste es, mehr Kapital aus St. Paulis Schwächephase zu schlagen. Trotz einer starken Leistung reichte es nur zu einem Remis. „Immerhin: Wir haben den Rückstand verkürzt“, sagte 98-Kapitän Aytac Sulu trotzig. Mehr als einen Zähler holte am Samstag auch Union Berlin wieder nicht in einem Heimspiel.

Für die Berliner war das 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim das vierte Remis in Folge im eigenen Stadion. Doch Union-Profi Marc Torrejon hob das Positive hervor: „Jeder Punkt hilft jetzt.“ Der Abstand auf Relegationsplatz 16 wurde auf vier Zähler ausdehnt. Prekärer bleibt die Situation für die Heidenheimer, die drei Runden vor Saisonende nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone haben. Ebenso gering ist der Vorsprung der SpVgg Greuther Fürth, die am Freitagabend beim 1:1 (1:0) die Siegesserie des VfL Bochum beendete.

Fürth nach 1:1 unzufrieden

Aber die Freude über den Punktgewinn hielt sich beim Tabellen-14. in Grenzen. „Für mich fühlt sich das an wie eine Niederlage“, sagte Fürth-Profi Khaled Narey. Auch Eintracht Braunschweig muss nach dem 0:0 gegen Arminia Bielefeld weiter um die Ligazugehörigkeit zittern, hat als Elfter bloß zwei Zähler mehr als St. Pauli.

Von dpa

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