Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Käthe-Kollwitz-Schule ist "ohne Rassismus"

Plakette verliehen

Seit Donnerstag ist die Käthe-Kollwitz-Schule offiziell "Schule ohne Rassismus". Zur feierlichen Verleihung der Plakette kam DSDS-Sieger Thomas Godoj an die Süder Gesamtschule. Er hatte die Patenschaft über die Aktion übernommen.

RECKLINGHAUSEN

14.06.2012
Käthe-Kollwitz-Schule ist "ohne Rassismus"

Geschafft: Die Käthe-Kollwitz-Schule ist seit Donnerstag offiziell »Schule ohne Rassismus«. Lehrer Elmar Klopmeier, Thomas Godoj und Heiko Klare (v.l.) vom Netzwerk »Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage« zeigen die neue Tafel. Ein zweites Exemplar ist bestellt. Foto: Thomas Nowaczyk

„Respekt! Das habt ihr gut gemacht“, rief der Musiker den auf dem Schulhof versammelten Schülern zu. Nach wenigen Sätzen verschwand Thomas Godoj in der Menge, wo er seinen eigenen Liedern lauschen konnte. Die Schulband spielte Godojs Hit „Wir zählen die Tage“. Musiklehrer Franz Bentfeld sang den Text. Viele hatten gehofft, dass Thomas Godoj selbst singen würde. Doch dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung. Immerhin: Der umringte DSDS-Sieger schrieb geduldig Autogramme auf Karten und Unterarme. Vor die Musik hatte das Protokoll manche Festrede gesetzt. Schuldezernent Georg Möllers empfahl der Schülerschaft, in der 70 Prozent der Jugendlichen einen Migrationshintergrund haben, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft als Vorbild. „Das kommt dabei raus, wenn jeder den anderen respektiert“, sagte Möllers. Mehr als 90 Prozent der rund 1 000 Schüler hatten auf Initiative der Schülervertretung eine Resolution unterschrieben, in der sie sich verpflichten, gegen Rassismus und Diskriminierungen jeder Art einzuschreiten. Für Sarah Pöstges hat die im Januar gestartete Aktion das Schul-Klima bereits verändert. „Wenn es ein Gerangel auf dem Schulhof gibt, gehen manche dazwischen und sagen, dass wir jetzt eine Schule ohne Rassismus sind“, berichtete die Zwölftklässlerin der KKS, die im Kinder- und Jugendparlament der AG „Mitmischen“ vorsitzt.  Nach wenigen Sätzen verschwand Thomas Godoj in der Menge, wo er seinen eigenen Liedern lauschen konnte. Die Schulband spielte Godojs Hit „Wir zählen die Tage“. Musiklehrer Franz Bentfeld sang den Text. Viele hatten gehofft, dass Thomas Godoj selbst singen würde. Doch dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung. Immerhin: Der umringte DSDS-Sieger schrieb geduldig Autogramme auf Karten und Unterarme.