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KWS Saat erneuert Angebot für Gemüsegeschäft von Bayer

Einbeck. Vor der Mega-Übernahme von Monsanto durch Bayer macht sich der Saatguthersteller KWS Saat weiterhin Hoffnung auf das Gemüsegeschäft des Dax-Konzerns. KWS habe zu Wochenbeginn ein unverbindliches Angebot an Bayer abgegeben und damit seine Offerte aus dem Januar erneuert, teilte das Unternehmen aus Einbeck am Dienstag mit. Details nannten die Niedersachsen nicht, sprachen aber von „attraktiven Konditionen“.

KWS Saat erneuert Angebot für Gemüsegeschäft von Bayer

Ein Schild mit dem Logo der KWS Saat AG. Foto: Peter Steffen/Archiv

Die EU-Kommission hat die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto durch Bayer an strenge Auflagen gebunden. Bayer hat deshalb bereits die Veräußerung von Teilen des Crop-Science-Geschäfts zugesagt, darunter auch das Gemüsegeschäft. Dieses firmiert bei Bayer unter dem Namen Nunhems.

Bislang sah alles danach aus, dass der BASF-Konzern hier zum Zuge kommt. Jedoch sehen die rechtlichen Auflagen vor, dass der Käufer eigene relevante Expertise im jeweiligen Geschäftsfeld haben müsse und strategische Bedeutung im jeweiligen Segment, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstag) unter Berufung auf Informationen aus der KWS-Zentrale. Die EU-Kommission habe KWS Saat bestätigt, über beides zu verfügen.

In seiner Mitteilung vom Dienstag argumentierte KWS Saat in eigener Sache: „Bei einem Erwerb von Nunhems durch KWS würden sowohl die Agrarwirtschaft, die Landwirte als auch die Verbraucher von einem unabhängigen Saatgutunternehmen ohne Agrarchemiesparte profitieren.“

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