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Juso-Chef Kühnert warnt SPD vor Heilsbringer-Fantasien

Wiesbaden.

Juso-Chef Kevin Kühnert hat die SPD davor gewarnt, einzelne Personen für das Schicksal der Partei verantwortlich zu machen. Ex-Kanzlerkandidat Martin Schulz sei eine Mahnung dafür, „dass wir endlich damit aufhören müssen, auf einzelne Personen, im Positiven wie auch im Negativen, das Wohl und Wehe der SPD zu projizieren“, sagte der 28-Jährige in Wiesbaden nach der Wahl von Andrea Nahles zur ersten SPD-Chefin in der Parteigeschichte. „Entmündigt euch doch nicht selbst mit Heilsbringer-Fantasien auf der einen Seite oder Zu-Tode-betrübt-Szenarien auf der anderen Seite, die auf einzelne Personen bezogen werden.“

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