Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Jugendliche schwimmen für schnellen Kohleausstieg in Spree

Berlin. 100 Jugendliche sind am Sonntagmorgen in Berlin-Mitte durch die Spree zum Bundestag geschwommen, um für mehr Klimaschutz zu protestieren. „Wir fordern einen Kohle-Ausstieg bis 2030“, sagte Sprecher Jonathan Kurz von der Greenpeace-Jugendorganisation (JAG). Es gehe bei der Aktion direkt um die Zukunft junger Menschen.

Jugendliche schwimmen für schnellen Kohleausstieg in Spree

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace schwimmen am Reichstag in der Spree. Foto: Carsten Koall

Auf Bannern im Wasser waren Slogans zu lesen wie „Laßt unsere Zukunft nicht absaufen“ und „Kohle macht mich gar nicht an“. Eine halb versunkene Weltkugel wurde durch die Spree gezogen. „Das Wasser war zirka 16 Grad kalt, die Strecke 500 Meter lang“.

Laut Koalitionsvertrag soll die Kommission der Bundesregierung noch in diesem Jahr ein Enddatum für den Ausstieg aus der Kohlestrom-Produktion in Deutschland festlegen. Greenpeace wirft der Bundesregierung vor, beim Klimaschutz „seit Jahren auf der Stelle“ zu treten. „Mit etwa 900 Millionen Tonnen lag der CO2-Ausstoß im vergangenen Jahr so hoch wie bereits 2009“, sagte Kurz.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Zwei Tage vor der ersten Sitzung der Kohlekommission haben nach Veranstalterangaben mehr als 1000 Aktivisten im Berliner Regierungsviertel für einen schnellen Kohleausstieg demonstriert. Der von Umweltverbänden wie Greenpeace, BUND und Campact organisierte Protestzug am Sonntag stand unter dem Motto „Stop Kohle - deine Hände für den Klimaschutz“ und startete am Kanzleramt. Viele Demonstranten trugen Schilder, auf denen schwarze Hände zu sehen waren.mehr...

Düsseldorf. Vor dem Start der Kohlekommission hat RWE-Chef Rolf Martin Schmitz einen Kohleausstieg bis 2030 als nicht machbar eingestuft. „Das ist nicht zu schaffen, selbst wenn die erneuerbaren Energien bis dahin 65 Prozent des Strombedarfs decken können“, sagte Schmitz der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Es gebe auch noch nicht genug Gaskraftwerke für die Versorgungssicherheit. Außerdem verlaufe der Netzausbau schleppend.mehr...

Chemnitz. Knapp ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes Karl Otto Götz (1914-2017) stellt die Künstlerin Rissa ihr erstes seit einem Jahrzehnt fertiggestelltes Gemälde aus. Das Bild „Kirsten (Heisig) allein“ ist ein Porträt der ehemaligen Berliner Richterin Kirsten Heisig (1961-2010). Sie habe ihr ein Denkmal setzen wollen, sagte die Rissa am Freitag in Chemnitz.mehr...