Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Alle Artikel zum Thema: Judentum

Judentum

Düsseldorf. Ein Historiker-Team will die tatsächliche Opferzahl der von den Nazis entfesselten Novemberpogrome von 1938 ermitteln. „Die Zahl ist bis heute unbekannt“, sagte Bastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Düsseldorf. Mit einem landesweiten Forschungsprojekt wollen die Historiker bis zum 80. Jahrestag der Pogrome im November dieses Jahres zumindest herausfinden, wie viele Menschen im Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen starben.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

30.05.2018

Mit Kindern über Antisemitismus reden

Frankfurt/Main. Wenn auf Schulhöfen das Wort Jude fällt, dann ist es oft nicht nett gemeint, sondern als Beleidigung. Die Position der Eltern ist dann für Kinder, die das mitbekommen, entscheidend. Dazu gehört auch, dass Erwachsene ihr Nichtwissen offenlegen, empfiehlt eine Expertin.mehr...

Berlin. Millionen Menschen haben in den vergangenen 15 Jahren das Jüdische Museum Berlin besucht. Die Ausstellung war allerdings in die Jahre gekommen. Jetzt werden Einzelheiten der neuen Dauerschau bekannt.mehr...

Oberhausen. Das Theater Oberhausen nimmt den islamischen Fastenmonat Ramadan zum Anlass für eine Veranstaltungsreihe. Von diesem Mittwoch (16. Mai) an, dem Beginn des Ramadan, sind unter der Überschrift „d.ramadan“ insgesamt 23 Abende geplant. Die jeweilige Veranstaltung läuft bis zum Sonnenuntergang. „Anschließend wird gemeinsam gegessen und weiter diskutiert“, heißt es in einer Ankündigung. „Religiöser Brauch trifft im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe auf Performances, Lesungen und Vorträge aus unterschiedlichen Kulturkreisen.“ Auch über Rituale, Gemeinschaft und die Konsequenzen des Handelns wolle man ins Gespräch kommen.mehr...

Berlin. Bundesjustizministerin Katarina Barley beklagt wachsende Judenfeindlichkeit in Deutschland. „Antisemitismus hat in unserem Land ein neues Ausmaß erreicht. Wir als Deutsche haben eine besondere Verantwortung, dem mit allen erdenklichen Mitteln zu begegnen“, sagte sie der „Welt am Sonntag“. „Wir haben den Ernst der Lage erkannt“, versicherte Barley. Nicht umsonst habe die Bundesregierung das neue Amt eines Antisemitismusbeauftragten geschaffen.mehr...

Berlin. Judenhass wird von jungen Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge als nicht so gravierendes Problem angesehen wie von älteren. So halten 42 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Antisemitismus für ein ernstes oder sehr ernstes gesellschaftliches Problem - im Durchschnitt sind es aber 61 Prozent. Dies ergab eine Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Was als antisemitisch gilt, wird sehr unterschiedlich bewertet. So halten drei Viertel aller Befragten Witze über den Holocaust für antisemitisch.mehr...

Düsseldorf. Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein hat eine geplante gemeinsame Israel-Reise mit Mitgliedern der Evangelischen Kirche im Rheinland abgesagt. Das erklärten beide Organisationen am Dienstag in getrennten Mitteilungen. Anlass für die Absage sei Kritik an einem Papier der rheinischen Kirche anlässlich des 70-jährigen Bestehen des Staates Israel. Die Reise sollte vom 26. bis 29. April dauern.mehr...

Düsseldorf. Erstmals reisen Mitglieder der Evangelischen Kirche im Rheinland mit Vertretern jüdischer Gemeinden nach Israel. Eine Delegation unter Führung von Präses Manfred Rekowski besucht vom 26. bis 29. April zusammen mit den Vorsitzenden jüdischer Gemeinden aus Düsseldorf, Wuppertal und Mönchengladbach unter anderem das christliche Dorf Nes Ammim im Norden Israels.mehr...

Berlin. Der amerikanische Künstler hat eine begehbare Installation geschaffen, in der sich die Quelle des Lichts kaum orten lässt. Der Besucher kann da leicht orientierungslos werden.mehr...

Recklinghausen. Der Rockmusiker Peter Maffay ist für sein Eintreten gegen antisemitische und rassistische Tendenzen in Deutschland mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet worden. Mit „Mut und Zivilcourage“ setze sich Maffay immer wieder öffentlich gegen menschenfeindliche Haltungen zur Wehr, sagte die Co-Präsidentin des Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Margaretha Hackermeier, am Sonntag bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit in Recklinghausen. Maffay habe schon früh darauf aufmerksam gemacht, „dass der Rechtsextremismus in unserem Land keineswegs verschwunden“ ist.mehr...

Recklinghausen. Mit der Buber-Rosenzweig-Medaille werden Persönlichkeiten geehrt, die sich für die Verständigung zwischen Juden und Christen einsetzen. Meist sind es Politiker, Theologen oder Schriftsteller. Ganz anders in diesem Jahr.mehr...

Recklinghausen. Der Rockmusiker Peter Maffay wird heute bei der Eröffnung der christlich-jüdischen Woche der Brüderlichkeit (11.30 Uhr) mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt. Maffay wird in Recklinghausen „für sein entschiedenes Eintreten gegen antisemitische und rassistische Tendenzen in Politik, Gesellschaft und Kultur“ ausgezeichnet, wie der Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DRK) mitteilte.mehr...

Frankfurt/Main. Zum Richtfest weht ein Kranz mit blauen und weißen Bändern über dem Neubau des Jüdischen Museums in Frankfurt - die Farben, die jüdischen Aufbruch symbolisieren. Die Eröffnung ist für den Sommer 2019 geplant.mehr...

Düsseldorf. Im Kampf gegen Antisemitismus kann auch Humor eine Waffe sein. Erstmals macht eine jüdische Gemeinde mit einem Mottowagen beim Rosenmontagszug in Düsseldorf mit.mehr...

Düsseldorf. Erstmals beteiligt sich eine jüdische Gemeinde mit einem Mottowagen an einem Rosenmontagszug. Am 12. Februar schickt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf ihren ersten Wagen in den Zug. Er zeigt einen berühmten Sohn der Stadt, den Dichter Heinrich Heine (1797-1856), mit einer Kippa und Gebetsschal. Heine war 1825 vom Judentum zum Protestantismus konvertiert.mehr...

Düsseldorf. Die Sicherheitsbehörden haben keine Erkenntnisse über konkrete Gefährdungen, die eine Absage jüdischer Veranstaltungen erforderten. Allerdings gebe es eine abstrakte Gefahr, die ernst genommen werden müsse, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag.mehr...

Düsseldorf. Nach antisemitischen Ausschreitungen will der nordrhein-westfälische Landtag heute ein Zeichen der Solidarität mit jüdischen Mitbürgern setzen. In einer Aktuellen Stunde will das Parlament in seiner letzten Sitzung dieses Jahres den Kampf gegen Antisemitismus in den Vordergrund rücken.mehr...

Die Internationale Gartenausstellung (IGA) kommt 2027 ins Ruhrgebiet. Das ist noch lange hin. Aber das Thema „Garten“ ist schon jetzt wichtig. Wer kein eigenes Fleckchen beackert, der genießt die vielen grünen Lungen der Metropole. In unserer Serie „Gartenkunst“ wollen wir aber nicht die großen Parks vorstellen. Denn auch weniger bekannte öffentliche oder halböffentliche Gärten sind wunderbare Ausflugsziele, haben eine bemerkenswerte Geschichte oder komponieren aus Kunst und Natur ein Erlebnis.mehr...

Gedenken an Bernhard Samson

20.09.2017

Stolperstein nach Pflasterarbeiten in Lünen entsorgt

LÜNEN Seit ziemlich genau acht Jahren erinnerte an der Cappenberger Straße vor der Hausnummer 7 ein Stolperstein an den jüdischen Lüner Bürger Bernhard Samson. Er starb an den Folgen der Pogromnacht 1938. Seit Kurzem ist der Stein weg. Bauarbeiter haben ihn bei den Pflasterarbeiten offenbar einfach entsorgt.mehr...

Berlin (dpa) "Hier schreibt jemand, der etwas zu erzählen hat", hieß es einmal über Sasha Marianna Salzmann. Das beweist die 32-jährige Autorin jetzt in ihrem Debütroman erneut, mit dem sie Chancen auf den Deutschen Buchpreis hat.mehr...

Birseit (dpa) 15 Monate nach der Eröffnung zeigt das Palästinensische Museum bei Ramallah seine erste Ausstellung: "Jerusalem lives". Es geht um Politik, Identität, den Konflikt mit Israel. Doch den Besucher lockt auch ein außergewöhnliches Gebäude.mehr...

Hebron (dpa) Die Patriarchengräber im Westjordanland sind Juden, Christen und Muslimen heilig. Die Stätte in Hebron ist geteilt in eine Moschee und eine Synagoge - und nun Unesco-Welterbe. Die Auszeichnung verdeutlicht die Trostlosigkeit der Situation.mehr...

Kulturwelt

10.08.2017

Die letzten Juden von Kalkutta

Kolkata (dpa) Von fast 5000 ist die Gemeinde auf nur noch etwa 20 Mitglieder geschrumpft: Bald wird es nach mehr als 200 Jahren keine Juden mehr im indischen Kolkata geben. Ihr Beitrag zur Geschichte der Stadt soll aber weiterleben - auch mithilfe ihrer muslimischen Nachbarn.mehr...

Berlin (dpa) Bereits zum vierten Mal macht Alfred Bodenheimer den Zürcher Rabbi Gabriel Klein zum Ermittler wider Willen. Dabei gerät Klein zunehmend in eine moralische Zwangslage zwischen Gewissen und Gesetz.mehr...

Erfurt (dpa) Der Einsturz einer Ufermauer brachte 2007 den doppelstöckigen Bau wieder ans Licht. Er ist Teil des reichen jüdischen Erbes aus dem Mittelalter, mit dem sich Erfurt für das Unesco-Weltkulturerbe bewerben will.mehr...

Krakau (dpa) Die Altstadt von Hebron ist nach einem palästinensischen Antrag jetzt Welterbestätte, das hat die Unesco festgelegt. Viele Israelis reagieren empört - und haben prominente Unterstützung.mehr...

Australierin besucht Ahaus

19.05.2017

Auf der Spur der jüdischen Großmutter

AHAUS "Nein", sagt Amanda Szwarcbard. Einen Groll gegen die Deutschen hege sie nicht. Dabei hätte die 30-Jährige allen Grund dazu. Fast alle ihre in Ahaus lebenden jüdischen Vorfahren der Familie de Jong wurden von den Nazis in Auschwitz vergast. Am Donnerstag war die Australierin in Ahaus und besuchte die Orte, die an das Leben und Leiden ihrer Ahnen und an die dunkelste Epoche deutscher Geschichte erinnern.mehr...

Alte Synagoge Essen

27.04.2017

Maler Yury Kharchenko auf der Spur seiner Ahnen

ESSEN Was den Maler Yury Kharchenko brennend beschäftigt, zeigt sich den Besuchern beim ersten Schritt in die Alte Synagoge in Essen, ohne es wirklich auszusprechen - die Suche nach seiner eigenen Identität.mehr...

Hannover (dpa) Die Deutschen planten und organisierten das millionenfache Morden an den Juden. Befürworter, Helfer und Mordgesellen fanden die Nazis in verbündeten und besetzten Ländern reichlich. Judenhass, Ausgrenzung und Pogrome gab es vielerorten schon vor dem Dritten Reich.mehr...

Frankfurt/Main (dpa) Der Preis erinnert an den aus dem jüdischen Ghetto in Frankfurt stammenden Autor Ludwig Börne (1786-1837). Zu den bisherigen Preisträgern zählen etwa der Philosoph Peter Sloterdijk und Ex-Bundespräsident Joachim Gauck.mehr...

Osterferienprogramm

17.03.2017

Kinder schauen auf das Verbindende der Religionen

DORSTEN In den Osterferien können sich je 20 Kinder und 20 Jugendliche auf eine spannende Reise durch Dorsten begeben und in verschiedenen Etappen die drei großen Religionen - den Islam, das Judentum und das Christentum - erforschen. „Die Kinder werden merken, dass es in den Religionen zwar Unterschiede gibt, die aber nicht automatisch auch Gegensätze sind“, sagt Kai Kaczikowski, Pastoralreferent aus Hervest.mehr...

Leben : Haus und Garten

26.04.2017

Bauen auf Friedhöfen: Platz für neues Leben

Kassel (dpa) Auf Friedhöfen gibt es immer mehr ungenutzten Platz, gleichzeitig fehlen Baugrundstücke in Städten. Eine Lösung könnte die Umwandlung von Bestattungsflächen in Bauland sein. Wissenschaftler und Interessenverbände loben die Idee, warnen aber vor Risiken.mehr...

Nürnberg (dpa) Bis heute gibt es keine Hinweise, ob eine wertvolle Guarneri-Geige der Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung Raubkunst ist oder nicht. Dennoch will die Stiftung eine Ausgleichzahlung an die Erben des jüdischen Instrumentenhändlers Felix Hildesheimer aus Speyer.mehr...

Knapp 16 Jahre lang hat die Historische Kommission für Westfalen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) mit fast 200 freien Autoren an einem ehrgeizigen Projekt gearbeitet. Am Dienstag wurde in der Mahn-und Gedenkstätte Steinwache der abschließende Band des "Historischen Handbuchs der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe" vorgestellt.mehr...

Ausstellung "Luther und die Avantgarde"

09.11.2016

Yury Kharchenko will Reformator künstlerisch hinterfragen

WITTENBERG Die geplante Schau "Luther und die Avantgarde" ab 18. Mai 2017 ist nach Ansicht des Malers Yury Kharchenko eine Chance, das Leben des Theologen auch kritisch zu hinterfragen - insbesondere sein Verhältnis zum Judentum.mehr...

Amsterdam (dpa) Das Interesse an dem Tagebuch schreibenden jüdischen Mädchen und ihrem Versteck während der NS-Zeit im von Deutschland besetzten Amsterdam ist offenbar ungebremst. 27 000 Besucher mehr als im Vorjahr wurden 2016 registriert.mehr...

Leben : Essen und Trinken

28.12.2016

Zucchinistrudel selbst gemacht

Die jüdische Küche kennt herzhafte und süße Strudel. Bei diesem Rezept werden Zucchinistreifen mit einer würzigen Ziegenfrischkäse-Quark-Füllung vermischt und in den Strudelteig eingerollt.mehr...

Amsterdam (dpa) Wer hat Anne Frank verraten? Diese Frage beschäftigt die meisten Besucher des Hauses in Amsterdam, in dem sich das jüdische Mädchen zwei Jahre lang vor den Nazis versteckte. Eine neue Studie sagt: Vielleicht war alles ganz anders als man bisher dachte.mehr...

Stuttgart (dpa) Es geht um Geheimagenten, ein Attentat auf Konrad Adenauer und immer wieder um den Schwarzwald. Der Kriminalroman «Bühlerhöhe» erzählt deutsche und israelische Nachkriegsgeschichte - und hält bis zum Schluss überraschende Wendungen bereit.mehr...

Mainz, Worms und Speyer galten im Mittelalter als Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit. Sie «streben die Anerkennung als Unesco-Welterbe an. Die Stadt Erfurt mit ihrer jüdischen Tradition verfolgt dieses Ziel auch. Diskutiert wird eine gemeinsame Bewerbung.mehr...

Berlin (dpa) Die Nazis haben jüdische Kunstsammler einst massenhaft um ihren Besitz gebracht. Haben die Erben heute Anspruch auf die Werke? Eine Kommission, die im Zweifel berät, soll jetzt reformiert werden.mehr...

München (dpa) Anna und Armand» ist die Geschichte eines außergewöhnlichen Paares und einer großen Liebe. Und die sie erzählt, ist die Enkelin der beiden, Miranda Richmond-Mouillot. Was klingt, wie ein klassischer Liebesroman, ist ein Sachbuch, denn Richmond-Mouillot hat das Leben ihrer jüdischen Großeltern, die zu den Überlebenden gehörten, rekonstruiert und porträtiert.mehr...

LÜNEN Sie lebte in Lünen, wurde aber von den Nazis vertrieben. Jetzt wohnt Lore Gottlieb in Haifa, Israel. Der Regisseur Michael Kupczyk hat sie und ihre Töchter für eine Filmdokumentation über das jüdische Leben in Lünen besucht, die beim Kinofest gezeigt werden soll. Er kann bestätigen: Deutsch kann sie nach all den Jahren noch fließend.mehr...

Berlin (dpa) Die Zahl der Hundertjährigen steigt schnell an. Allein in Deutschland leben weit über 10 000 Menschen, die hundert Jahre oder noch älter sind. Ein Buch stellt zehn Biografien vor.mehr...

Zeitzeugen gefunden

17.06.2016

Lokaler Filmemacher dreht über Juden aus Lünen

LÜNEN 16 Lüner Schüler, die Kniebeugen und andere Turnübungen machen. Dieses historische Foto von 1932 oder Anfang '33 hat den Filmemacher Michael Kupczyk inspiriert. Er wollte wissen, was ist aus den 16 jüdischen Schülern geworden? Sein Dokumentarfilm erzählt ihre Geschichte.mehr...

München (dpa) Als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen Deutschlands hat sich Dagmar Nick einen Namen gemacht. Kurz vor ihrem 90. Geburtstag hat sie einen Erzählband herausgebracht, in dem sie sich mit ihrer jüdischen Familiengeschichte befasst.mehr...

Palm Springs (dpa) Wenige Menschen werden 101 Jahre alt, noch weniger schreiben in diesem Alter Bücher. Der amerikanische Bestseller-Autor Herman Wouk ruht sich nicht auf seinen Erfolgen aus. Er arbeitet an seinem nächsten Buch.mehr...

München (dpa) Der Konflikt mit den Palästinensern begleitet Israel seit Jahrzehnten. Genau deshalb sind die meisten Israelis dieses Dauerthemas so müde. Der Schriftsteller Nir Baram hat festgestellt, dass sich seine jüdischen Landsleute für das Leben der Palästinenser auf der Westbank kaum mehr interessieren.mehr...

VREDEN Ehemals schreckliche Wahrheit, heute Stoff für einen Film: Produzent Herbert Fehrmann lässt Szenen rund um den Zweiten Weltkrieg aufleben und erzählt die Rettung eines jüdischen Kindes. Damit das gelingt, sind authentische Requisiten und Drehorte notwendig. Der Vredener Martin Degener hilft mit einem seiner Oldtimer gerne bei den Dreharbeiten.mehr...

Jerusalem (dpa) Israelische Archäologen haben eine rund 2000 Jahre alte Bronzeschaufel gefunden. Das Stück wurde zusammen mit einem Bronzekrug am Westufer des Sees Genezareth entdeckt, teilte die Israelische Altertumsbehörde am Dienstag in Jerusalem mit.mehr...

Frankfurt/Buenos Aires (dpa) Der deutsch-argentinische Schriftsteller Robert Schopflocher ist tot. Der aus einer jüdischen Familie aus Fürth stammende Autor starb am Samstag in Buenos Aires im Alter von 92 Jahren. Dies teilte die Frankfurter Verlagsanstalt (FVA) mit.mehr...

New York/Jerusalem (dpa) Der Geiger Itzhak Perlman (70) bekommt den Genesis-Preis 2016. Der «Superstar der klassischen Musik» sei nicht nur auf jeder Bühne zu Hause und habe mit jedem großen Orchester der Welt gespielt, er sei auch sehr engagiert in der Musikerziehung, hieß es am Montag von den Preisstiftern, darunter die israelische Regierung, in New York und Jerusalem.mehr...

Heidelore Fertig-Möller

12.12.2015

Interview: Wernes Museumsleiterin blickt zurück

WERNE Seit 36 Jahren erklärt sie den Menschen in Werne die Geschichte der Stadt - von der Entwicklung der kleinen Ansiedlung zur mittelalterlichen Stadt, vom Auf- und Niedergang des Bergbaus, von den Verbrechen an jüdischen Mitbürgern. Wenige Tage vor ihrem 65. Geburtstag hat uns Heidelore Fertig-Möller ein Video-Interview gegeben.mehr...

HALTERN Dieter Stüber hat die Schicksale jüdischer Familien in Haltern von 1925 bis 1945 erforscht und aufgeschrieben. Sein Buch gegen das Vergessen und Verdrängen erscheint am 9. Dezember. Herausgeber ist der Altertumsverein Haltern.mehr...

Berlin (dpa) Thomas und Adam, zwei jüdische Kinder, werden am Ende des Kriegs von ihren Müttern in den Wäldern versteckt. Der Kampf ums Überleben schweißt die Jungen sehr unterschiedlicher Herkunft zusammen und macht sie zu Freunden.mehr...

Namensplakette für Opfer enthüllt

10.11.2015

Pogromnachtsgedenken: Gemeinsam gegen den Hass

Werne Der aktuelle Umgang mit der Flüchtlingskrise mache deutlich, „dass manche nichts, aber auch gar nichts aus der Vergangenheit gelernt haben“. Das sagte Bürgermeister Lothar Christ Montagabend – 77 Jahre, nachdem Nazis auch in Werne die Synagoge angezündet, Mitbürger jüdischen Glaubens gequält und ihre Geschäfte geplündert haben.mehr...

Reise in vergangene Zeit

25.09.2015

Zu Besuch auf dem fast vergessenen Friedhof

Selm Abgelegen, verträumt, selten besucht: Der jüdische Friedhof zwischen Selm und Bork ist ein Zeugnis des einstigen jüdischen Lebens in der Stadt. Mit dem Zweiten Weltkrieg fand es sein jähes Ende. Zum Tag des Friedhofs machte sich eine Exkursion auf, ein Stück jüdische Selmer Geschichte wieder zu entdecken.mehr...

Frankfurt/Main (dpa) Digitale Vermittlung und eine Online-Sammlung: Mirjam Wenzel will als neue Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt das Haus zu einem modernen Zentrum jüdischer Kultur ausbauen.mehr...

Berlin (dpa) Der Verbrecher Verlag nimmt es mit Humor: «Frisch geschwärzt», wirbt der Verlag in seinem Newsletter für Chaim Nolls Erinnerungen «Der Schmuggel über die Zeitgrenze».mehr...

Aktion einer Religionsklasse

08.05.2015

Die Stolpersteine blank geputzt

Dorsten Der evangelische Religionskurs der Klasse 7d des St.-Ursula-Gymnasiums rückte am Freitag (8.5.) mit Lappen und Scheuermilch an, um die insgesamt 38 Stolpersteine in der Altstadt wieder zum Glänzen zu bringen.mehr...

Danny Wattin

19.04.2015

Der Schatz des Herrn Isakowitz

In dem autobiografischen Roman "Der Schatz des Herrn Isakowitz" widmet sich der schwedische Autor Danny Wattin dem Schicksal seiner jüdischen Familie unter den Nazis. Einigen Mitgliedern gelang damals die Flucht aus Deutschland nach Schweden.mehr...

Ausstellung "Konturen des Alltags"

17.03.2015

Museum Mülheim zeigt zeitgenössische Kunst aus Israel

Mülheim Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr widmet sich in der Ausstellung "Konturen des Alltags" der zeitgenössischen Kunst aus Israel. Wer jedoch ausschließlich politische Arbeiten erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Die Botschaften sind subtiler.mehr...

Ergebnisse der Projekttage

08.03.2015

Sekundarschüler werfen Blick über den Tellerrand

LEGDEN Schule ist mehr als Wissensvermittlung eng am Lehrplan. Diesen Anspruch hat die Sekundarschule Legden-Rosendahl Tag für Tag. Und an den Projekttagen ganz besonders. Das klassenübergreifende Miteinander zählt. Und der Blick über den Tellerrand. Das haben die Schüler jetzt vielfach erlebt.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

18.11.2014

Ein Jahr Jüdische Theologie in Deutschland

Potsdam (dpa) Vor einem Jahr wurde an der Universität Potsdam die «School of Jewish Theology» eröffnet - seitdem wird erstmals an einer deutschen Universität Jüdische Theologie als Studienfach gelehrt. Der Studiengang hat enormen Zulauf.mehr...

Berlin (dpa) Nur ein harmloser Schnitt oder doch Körperverletzung? Wochenlang debattierte Deutschland im Sommer 2012 über die rituelle Beschneidung von kleinen Jungen. Erst ein Gesetz schuf Klarheit - und erlaubte weiterhin einen Brauch, der zum religiösen Selbstverständnis von Juden und Muslimen gehört.mehr...

Berlin (dpa) Der in Berlin lebende israelische Palästinenser Ahmad Mansour ist neuer Träger des Moses-Mendelssohn-Preises. Dem 38-jährigen Diplompsychologen wurde die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung für sein Engagement gegen Judenhass zugesprochen.mehr...

Berlin (dpa) Eine Jeschiwa, eine jüdische Religionsschule, hätte Peter Schäfer auch gerne besucht - «aber nur zwei Jahre lang». Der 71 Jahre alte Judaistik-Professor, der am Montag (1.9.) offiziell Direktor des Jüdischen Museums Berlin wird, hat sich den offenen Blick auf sein Fach bewahrt.mehr...