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Jonas Hector: „Löws Reaktion war nicht negativ“

Köln. Fußball-Nationalspieler Jonas Hector hat sich vor seiner Vertragsverlängerung trotz des Bundesliga-Abstiegs des 1. FC Köln nicht mit Bundestrainer Joachim Löw abgesprochen, muss aber auch als Zweitliga-Spieler offenbar nicht akut um seinen Platz im DFB-Team bangen. „Wir haben kurz danach geschrieben“, erklärte der 36-malige Nationalspieler vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den zuvor an ihm interessierten FC Bayern im Stadionheft „Geißbock Echo“: „Seine Reaktion war nicht negativ.“

Jonas Hector: „Löws Reaktion war nicht negativ“

Jonas Hector von Köln kniet auf dem Rasen. Foto: Patrick Seeger

Überrascht zeigte sich Hector von dem Hype um seine Vertragsverlängerung. „Ich glaube, es war eine Entscheidung, die viele an meiner Stelle nicht so getroffen hätten und die viele Leute überrascht hat. Dass sie in der Öffentlichkeit so eine große Rolle spielen würde, hätte ich allerdings nicht gedacht“, sagte der 27-Jährige: „Ich dachte, das bleibt eher ein regionales Thema. Dass es in den Nachrichten kommt, sogar noch morgens am nächsten Tag, damit hatte ich nicht gerechnet.“

Dass er nun als Beispiel gegen den Werteverfall im Fußball dient, hat Hector nach eigener Aussage nicht so beabsichtigt. „Darum ging es mir nicht“, sagte er: „Für mich waren die ausschlaggebenden Gründe, dass ich mich mit meiner Freundin in der Stadt wohlfühle, dass ich mich im Verein wohlfühle und dass ich die letzten Jahre den Weg des FC mitgegangen bin und nichts sehe, was dagegen spricht, diesen Weg weiterzugehen - auch durch ein Tal hindurch.“

Neben Hector haben auch Stammtorhüter Timo Horn, Marcel Risse und Marco Höger bereits öffentlich erklärt, ihre Ausstiegsklauseln nicht zu nutzen und mit dem FC in die 2. Liga zu gehen.

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