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Jella Haase sieht Selfies mit gemischten Gefühlen

Berlin. Mit Johnny Depp hätte Jella Haase früher wohl auch gerne ein Selfie gemacht. Inzwischen macht sie der Bilderkult aber auch nachdenklich.

Jella Haase sieht Selfies mit gemischten Gefühlen

Gizem Emre (l-r), Jella Haase, Bora Dagtekin und Lena Schönmann halten bei den Jupiter Awards den Moment fest. Foto: Gregor Fischer

Die Schauspielerin Jella Haase („Fack ju Göhte“) hat bei Selfies mit Fans gemischte Gefühle. „Wenn ich mir darüber bewusst werde, auf wieviel Fotos ich eigentlich schon drauf bin, ängstigt mich das auch ein bisschen“, sagte Haase (25) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Es ist schon verrückt.“

Auf der anderen Seite habe das Selfie das Autogramm quasi ersetzt. Und dass Fans ein Andenken haben wollten, sei nachvollziehbar.

Früher sei sie auch „so unterwegs gewesen“, sie hätte auch bei einem Johnny Depp nach einem Autogramm oder einem Selfie gefragt. Heute sei sie da ein bisschen sensibler. Aber mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Umweltschützer Al Gore würde sie ein Selfie machen wollen, falls dieser ihr über den Weg laufen sollte, so Haase.

Die Schauspielerin, berühmt als Nervensäge „Chantal“ in „Fack ju Göhte“, war am Mittwochabend unter den Gästen der Jupiter-Filmpreisverleihung - und griff auch selbst zum Smartphone für ein Selfie mit Kollegen.

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