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Bürger sind von Arbeit gestresst

Jeder zweite Deutsche fühlt sich von Burnout bedroht

Berlin Termindruck, schlechtes Arbeitsklima - das können Gründe für ein Burnout sein. Millionen Bundesbürger sehen sich gefährdet, genau genommen jeder zweite. Und viele zeigen bereits typische Symptome.

Jeder zweite Deutsche fühlt sich von Burnout bedroht

Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Stress, Anspannung und fürchten psychische Leiden. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Jeder zweite Bundesbürger fühlt sich von der psychischen Krankheit Burnout bedroht. Sechs von zehn Befragten klagen zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Dies zeigt eine vorliegende Umfrage der pronova BKK.

Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet zumindest hin und wieder unter Rückenschmerzen, anhaltender Müdigkeit, innerer Anspannung, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen.

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Mäßiges bis hohes Risiko für Burnout

Mehr als die Hälfte aller Befragten fühlt sich manchmal innerlich angespannt. 54 Prozent der Befragten grübeln über ihre Arbeit, 53 Prozent schlafen nach eigenen Angaben schlecht.

„Das sind alles mögliche Symptome eines Burnouts“, sagte Gerd Herold, Beratungsarzt der Krankenkasse. Der Studie zufolge sehen 50 Prozent der Beschäftigten daher auch für sich ein mäßiges bis hohes Burnout-Risiko.

Zu den Hauptgründen für das Gefühl völliger Erschöpfung zählen laut der Umfrage ständiger Termindruck (34 Prozent), emotionaler Stress durch Kunden oder Patienten (30 Prozent), Überstunden und schlechtes Arbeitsklima (je 29 Prozent).

Depressionen, Schlafstörungen, negative Gedankenkarussells – von all dem sind immer mehr Menschen in der westlichen Welt betroffen. Schützen kann ein Medikament, das kostenlos zu haben ist und nicht mal Nebenwirkungen hat: Bewegung.mehr...

Burnout bald die zweithäufigste Krankheit?

Burnout gilt als Zusatzdiagnose vor allem zur Depression. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass weltweit mehr als 300 Millionen Menschen mit einer Depression leben. 2020 könnten Depressionen demnach bereits die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens daran zu erkranken, wird auf 11 bis 15 Prozent geschätzt. Wird eine depressive Erkrankung früh erkannt, ist sie meist gut behandelbar. Es gibt psychotherapeutische wie auch medikamentöse Therapien.

Viele Betroffene klagen anfangs über Leistungsabfall, Appetitverlust und Schlafstörungen. Hinzu kommen Freude- und Interessenverlust, Lustlosigkeit, Entscheidungsunfähigkeit und oft auch ein Rückzug aus dem sozialen Leben. Manche Betroffene empfinden Gleichgültigkeit, andere tiefe Traurigkeit. Viele fühlen sich innerlich unruhig und getrieben und leiden unter Ängsten und Hoffnungslosigkeit.

von dpa

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