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Jan Stember will neue Nummer eins werden

Wechsel vom SuS Olfen zum PSV Bork

Der Olfener Torhüter kam beim SuS nicht über die Reservistenrolle hinaus und sucht im Sommer sein Glück beim PSV. Aber auch hier wartet Konkurrenz auf ihn.

Bork/Olfen

10.04.2018
Jan Stember will neue Nummer eins werden

Jan Stember (l.) will neue Nummer eins beim PSV Bork unter Markus Kuhn (r.) werden. © Reith

Der Konkurrenzkampf um das Tor beim Fußball-Kreisligisten PSV Bork ist eröffnet. Jan Stember wechselt im Sommer vom Nachbarn SuS Olfen für 250 Euro Ablöse nach Bork. Er nimmt mit Pascal Klöpper den Kampf um den Posten zwischen den Pfosten auf.

Borks Trainer für die kommende Saison, Markus Kuhn, und der Sportliche Leiter Jochen Glischinski stellten am Dienstagabend den 22-Jährigen vor. „Als es hieß, dass Jan überlegt, ob er in Olfen weitermacht, bin ich natürlich sofort aktiv geworden. Ich kenne ihn noch aus Olfener Zeiten und weiß, dass er ein Guter ist“, sagte Kuhn.

Stember war mit dem SuS 2015 in die Bezirksliga aufgestiegen. In der Winterpause 2015/16 stieß in Olfen dann Christian Götz dazu und wurde neuer Stammtorwart. Stember spielte dann hauptsächlich in der Reserve.

In Bork wird sich Stember wieder dem Kampf um die Nummer eins stellen müssen. „Ich kann keinem den Stammplatz versprechen. Das hat jeder selbst in der Hand. Es gibt keine Erbhöfe, selbst bei Spielern, die ich gut kenne. Jeder muss um seinen Platz kämpfen. Und im Tor gibt es eine Eins-a und eine Eins-b“, sagte Kuhn. Der PSV hatte intensiv an möglichen Nachfolgern für Jens Haarseim, der zum BV Brambauer wechselt, gesucht. Für Stember endet in Olfen ein Kapitel.

16 Jahre war er Keeper beim SuS. „Das ist ein erster Schritt, etwas Neues kennenzulernen“, sagte Stember, der beim PSV mit seinem besten Freund Mirco Klomann zusammenspielt, den er noch aus Schulzeiten kennt. Aber: „Ich habe lange überlegt, Olfen, meine Heimatliebe, zu verlassen. Aber rein sportlich sehe ich mehr Perspektiven als in Olfen“, sagte Stember.

Norbert Sander, Sportlicher Leiter der Olfener, zeigte Verständnis: „Jan kommt an Christian Götz nicht vorbei und wir haben einige Nachwuchstorhüter, die dazustoßen werden. Deswegen ist der Schritt nachvollziehbar, wenn er woanders Nummer eins werden kann. Das kann ich verstehen.“