Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Islamfeindliche Straftaten zu Jahresbeginn leicht rückläufig

Heidelberg/Berlin. Die Zahl der islamfeindlichen Straftaten in Deutschland ist einem Medienbericht zufolge zu Jahresbeginn leicht zurückgegangen.

Islamfeindliche Straftaten zu Jahresbeginn leicht rückläufig

Auf die Fatih Camii Moschee in Dresden war im September 2016 ein Sprengstoffanschlag verübt worden. Foto: Sebastian Kahnert

Wurden im letzten Quartal 2017 noch 167 Straftaten registriert, so waren es in den ersten drei Monaten dieses Jahres zehn weniger, wie die „Rhein-Neckar-Zeitung“ berichtete. Das Blatt berief sich auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion.

In den meisten Fällen seit Jahresbeginn handelte es sich demnach um Volksverhetzungen. Zehn Moscheen seien im ersten Quartal in Deutschland attackiert und 15 Muslime verletzt worden. Im Gesamtjahr 2017 hatte es mindestens 950 Angriffe auf Muslime und Einrichtungen wie Moscheen gegeben.

Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, nannte die zurückgegangenen Zahlen in der Zeitung „erfreulich“. Sie seien aber kein Grund zur Entwarnung.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wiesbaden. Sicherheit, Ordnung, mehr Überwachung: Eine Kernforderung von sowohl Konservativen wie Populisten heißt: wir brauchen mehr und besser ausgerüstete Polizisten. Ersteres hat sich nun erfüllt. Die Polizei hat im vergangenen Jahr den größten Personalzuwachs seit mehr als 20 Jahren erlebt.mehr...

Berlin. War Angela Merkels vierte Amtszeit eine zu viel? Mehr als 40 Prozent der Wähler wünschen sich, dass die jahrelang als mächtigste Frau der Welt geltende Kanzlerin bald in den Ruhestand geht.mehr...