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Alle Artikel zum Thema: Islam

Islam

Wien. Fast jeder vierte Imam in Österreich ist im Visier der Behörden. Der Verdacht: Die muslimischen Geistlichen werden aus dem Ausland finanziert, obwohl das verboten ist, und sie stehen nicht loyal zur Alpenrepublik.mehr...

Wien. Im Kampf gegen den politischen Islam will Österreich zahlreiche Imame ausweisen. Außerdem werden nach den Worten von Kanzler Sebastian Kurz sieben Moscheen geschlossen. „Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz“, sagte Kurz in Wien. Bei 40 muslimischen Geistlichen werde derzeit konkret überprüft, ob in ihren Fällen gegen das Verbot der Auslandsfinanzierung verstoßen worden sei.mehr...

Düsseldorf. Die AfD hat dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) im Düsseldorfer Landtag vorgeworfen, mit seiner Haltung zum Islam das Land zu spalten. In einer von der AfD beantragten Aktuellen Stunde sagte ihr Fraktionschef Markus Wagner am Donnerstag, Laschet habe sich bei der Eröffnung einer Ditib-Moschee in Aachen am Samstag an den Islam „angebiedert“. CDU-Redner warfen der AfD vor, gegen Minderheiten zu zündeln und warben für eine weltoffene Gesellschaft.mehr...

Köln. Für viele gläubige Muslime hat am Mittwoch der Fastenmonat Ramadan begonnen. Die Islamverbände laden wieder allabendlich in die Moscheegemeinden ein. Allein in der Zentralmoschee in Köln könnten täglich rund 1000 Besucher zum gemeinsamen Fastenbrechen Iftar kommen, wie die Ditib als größte Islam-Organisation in Deutschland mitteilte. Der Ramadan dauert diesmal bis zum 14. Juni. Gläubige Muslime verzichten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und Sex.mehr...

Köln. Für viele gläubige Muslime hat heute der Fastenmonat Ramadan begonnen. Die Islamverbände laden wieder allabendlich in die Moscheegemeinden ein. Der Ramadan dauert diesmal bis zum 14. Juni. Er ist für viele der geschätzt fünf Millionen Muslime in Deutschland ein wichtiger Pfeiler ihres Glaubens. Laut Deutschem Lehrerverband nehmen viele muslimische Schüler das Fasten „inzwischen sehr ernst“. Dies könne an Schulen, die über eine nennenswerte Schülerschaft mit Migrationshintergrund verfügten, zu Problemen im Schulalltag führen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger „Welt Online“.mehr...

Köln/Kairo. Tagsüber kein Wasser, kein Essen, kein Sex: Hunderte Millionen Muslime starten in diesen Tagen in den Fastenmonat Ramadan. In Deutschland befürchten Lehrer Probleme im Unterricht.mehr...

Köln. Zum Ramadan ab diesem Mittwoch laden die Islamverbände wieder allabendlich in die Moscheegemeinden ein. In der Kölner Zentralmoschee könnten täglich rund 1000 Besucher zum gemeinsamen Fastenbrechen Iftar kommen, kündigte die Ditib als größte Islam-Organisation in Deutschland an. Gläubige Muslime verzichten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und Sex. Nach Sonnenuntergang kommen sie zum Essen oder Nachtgebet zusammen, was in vielen Moscheengemeinden allen Interessierten offensteht.mehr...

Oberhausen. Das Theater Oberhausen nimmt den islamischen Fastenmonat Ramadan zum Anlass für eine Veranstaltungsreihe. Von diesem Mittwoch (16. Mai) an, dem Beginn des Ramadan, sind unter der Überschrift „d.ramadan“ insgesamt 23 Abende geplant. Die jeweilige Veranstaltung läuft bis zum Sonnenuntergang. „Anschließend wird gemeinsam gegessen und weiter diskutiert“, heißt es in einer Ankündigung. „Religiöser Brauch trifft im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe auf Performances, Lesungen und Vorträge aus unterschiedlichen Kulturkreisen.“ Auch über Rituale, Gemeinschaft und die Konsequenzen des Handelns wolle man ins Gespräch kommen.mehr...

Köln. Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor hat davor gewarnt, Antisemitismus in Deutschland „vornehmlich als muslimisches Phänomen“ zu sehen. „Das ist es bei weitem nicht“, sagte die Religionspädagogin und Gründerin des Liberal-Islamischen Bund (LIB) der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Zuwanderung von Geflüchteten habe das Phänomen allerdings zugenommen. Judenfeindlichkeit von Muslimen habe oft politische Hintergründe, Religion spiele eine untergeordnete Rolle, betonte die Leiterin des Projekts „Empowerment statt Antisemitismus“ bei Duisburg. Die Initiative richtet sich an Jugendliche und wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge noch bis Ende 2018 finanziert.mehr...

Berlin. Knapp 55 000 Schülerinnen und Schüler besuchen in Deutschland an mehr als 800 Schulen islamischen Religionsunterricht. Das ergab eine Umfrage des Mediendienstes Integration bei den Kultusministerien der 16 Bundesländer, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Damit erhalten inzwischen mehr Jungen und Mädchen islamischen Religionsunterricht als noch vor zwei Jahren. Damals besuchten nach einer Auswertung der Kultusministerkonferenz rund 42 000 Kinder und Jugendliche solchen Unterricht.mehr...

Berlin. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ein gesetzliches Kopftuchverbot für kleine Mädchen trotz Skepsis in den eigenen Reihen und bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes nicht ausgeschlossen. Wenn kleine Mädchen schon im Kindergarten und in der Grundschule Kopftuch trügen, habe das nichts mit Religion zu tun, sagte Kramp-Karrenbauer in einer am Dienstagabend auf Facebook verbreiteten Mitteilung. „Es macht aber aus den kleinen Kindern schon erkennbar etwa auf dem Spielplatz oder auf dem Schulhof Außenseiter. Und das wollen wir auf jeden Fall verhindern.“mehr...

Berlin. Soll der Staat jungen Mädchen das Tragen von Kopftüchern verbieten? In der Bundesregierung gibt es Skepsis. Doch CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer hält dagegen.mehr...

Berlin. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, hat sich skeptisch über das in Nordrhein-Westfalen erwogene Kopftuchverbot für muslimische Mädchen unter 14 Jahren geäußert. Sie könne die Motivation dafür zwar gut nachvollziehen. Bei einer solchen Maßnahme stellten sich aber schwierige verfassungsrechtliche Abwägungsfragen. „Ein Verbot löst auch noch nicht das Problem, das dahinter steht“, sagte die CDU-Politikerin der „Welt“. Das NRW-Integrationsministerium hatte zuvor angekündigt, ein Kopftuchverbot für junge Mädchen zu prüfen.mehr...

Düsseldorf. Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium erwägt ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Integrationsminister Joachim Stamp sagte der „Bild-Zeitung“, religionsunmündige Kinder dürften nicht dazu gedrängt werden, ein Kopftuch zu tragen. Daher sollte ein Verbot geprüft werden. Nur erwachsene Frauen könnten die Frage selbstbestimmt entscheiden. Der WDR hatte zuvor NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler mit den Worten zitiert: „Einem jungen Mädchen ein Kopftuch überzustülpen, ist pure Perversion. Das sexualisiert das Kind. Dagegen müssen wir klar Position beziehen.“mehr...

Düsseldorf. Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium erwägt ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Der „Bild-Zeitung“ (Samstag) sagte Integrationsminister Joachim Stamp (FDP), religionsunmündige Kinder dürften nicht dazu gedrängt werden, ein Kopftuch zu tragen. Daher sollte ein Verbot geprüft werden. Nur erwachsene Frauen könnten die Frage selbstbestimmt entscheiden.mehr...

Berlin. Die Salafisten-Szene in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren enorm gewachsen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums bekennen sich inzwischen bundesweit rund mehr...

Berlin. Die Salafisten-Szene in Deutschland ist nach einem Bericht des „Tagesspiegels“ inzwischen auf 11 000 Personen angewachsen. Das gehe aus Tendenzmeldungen der Landesbehörden für Verfassungsschutz hervor. Damit habe sich die Zahl der gefährlichsten Islamisten innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Es sei allerdings zu beobachten, dass sich die Zunahme des Spektrums verlangsame, sagten Sicherheitsexperten der Zeitung. Eine Stagnation oder gar ein Rückgang sei aber immer noch nicht in Sicht.mehr...

Tipp des Tages

04.04.2018

Das deutsche Kind

Hannover. Die kleine Pia muss den Unfalltod ihrer Mutter verarbeiten. Das sechsjährige Mädchen möchte nicht zu ihren Großeltern, sondern in eine islamische Familie. Das sorgt sofort für Streit und Aufregung.mehr...

Berlin. Im unionsinternen Streit um den Umgang mit dem Islam hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt die Position seiner Partei bekräftigt. „Die CSU gibt der Mehrheit der Menschen eine Stimme, die unsere kulturellen Wurzeln und die christlich-jüdische mehr...

Berlin. Mit einem umstrittenen Satz zum Islam hat Horst Seehofer Kritik auch aus der CDU auf sich gezogen - zumindest CSU-intern bekommt er aber Rückendeckung. Wer Seehofers Äußerung als Akt der Ausgrenzung sehe, handele böswillig, sagt der neue CSU-Generalsekretär.mehr...

Köln. Der Islam stößt laut einer Umfrage und nach Einschätzung des Zentralrats der Muslime auf sinkende Akzeptanz. In einer repräsentativen Erhebung im Ruhrgebiet sagte im Herbst 2017 nur noch rund ein Drittel - 37 Prozent - von 1001 Befragten, der Islam gehöre zu Deutschland. 59 Prozent beantworteten diese Frage mit Nein. Das geht aus einer nun veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik hervor. Zwei Jahre zuvor hatte noch fast die Hälfte - 47 Prozent - den Islam zu Deutschland zugehörig bezeichnet und 48 Prozent fanden das nicht zutreffend.mehr...

Köln. Die Kölner Geschäftsstelle des Zentralrats der Muslime ist nach einer Morddrohung gegen den ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek geschlossen worden. „Das ist nicht die erste ernste Drohung, wir sind fix und fertig und müssen uns nun einen unbekannten Ort suchen, an dem wir unsere Arbeit fortsetzen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende Nurhan Soykan am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Mazyek brauche Personenschutz, es habe schon einige Morddrohungen gegen ihn gegeben. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt vor potenziell gefährlichen Kindern zurückkehrender Dschihadisten und fordert deren Registrierung.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt vor potenziell gefährlichen Kindern zurückkehrender Dschihadisten und fordert deren Registrierung. Er verwies in der „Rheinischen Post“ (Freitag) auf Videos von Tötungen durch Minderjährige und sagte, die Grundannahme des Strafrechtes sei widerlegt, dass Kinder unter 14 Jahren nicht gefährlich sein könnten. „Wir müssen einen Weg finden, auch die Personen unter 14 Jahren zu erfassen - da darf es keine Denkverbote geben.“mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul warnt vor potenziell gefährlichen Kindern zurückkehrender Dschihadisten und fordert deren Registrierung. Er verwies in der „Rheinischen Post“ auf Videos von Tötungen durch Minderjährige und sagte: Die Grundannahme des Strafrechtes sei widerlegt, dass Kinder unter 14 Jahren nicht gefährlich sein könnten. Man müsse einen Weg finden, auch die Personen unter 14 Jahren zu erfassen. Bislang liegt das Mindestalter für eine Überwachung bei 14 Jahre.mehr...

Oer-Erkenschwick. Nach dem Urteil zu Lautsprechern für den Muezzin-Ruf will die Stadt Oer-Erkenschwick das Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen prüfen und möglicherweise Berufung einlegen. Zunächst wolle man die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, sagte ein Stadtsprecher am Freitag. Das Gericht hatte am Donnerstag eine Genehmigung der Stadt für einen wöchentlichen, nach außen per Lautsprecher übertragenen Gebetsruf einer Moscheegemeinde kassiert. Geklagt hatte ein 69-Jähriger aus Oer-Erkenschwick, der in dem Gebetsruf seinen christlichen Glauben herabgesetzt sah.mehr...

Köln. Der Islam erlaubt bei Geldgeschäften keine Zinsen. Investitionen in Tabak-, Alkohol- oder Rüstungsbranche sind tabu. Für Muslime in Deutschland gibt es nun schariakonformes Banking. Bisher ist die KT Bank einziger Player - auf einem Markt mit viel Luft nach oben.mehr...

NRW

25.12.2017

Ditib-Chef bleibt im Amt

Köln. Der Theologe Nevzat Asikoglu bleibt Vorstandsvorsitzender der Ditib, der größten islamischen Dachorganisation in Deutschland. Er sei bei der Mitgliederversammlung am Sonntag in Köln wiedergewählt worden, teilte die Ditib mit. An der Versammlung habe auch der Präsident der türkischen Religionsbehörde Diyanet in Ankara, Ali Erbas, teilgenommen. Erbas wurde mit den Worten zitiert: „Ich kann hier versichern, dass unsere Religionsbeauftragten ausschließlich religiöse Aufgaben haben. Sie lehren Toleranz, Respekt, Geschwisterlichkeit, Wahrung der Menschenwürde und Verbot der Diskriminierung.“mehr...

Hintergründe

18.12.2017

Deradikalisierung in der Haft in Italien

Mailand. Obwohl Italien bislang von islamistischen Terroranschlägen verschont wurde, geht das Land bei der Prävention von Radikalisierung in Gefängnissen voran. Ein Grund ist, dass der Attentäter Anis Amri mutmaßlich in einem italienischen Gefängnis zum Fundamentalisten wurde.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen prüft ein Verbot radikaler Moscheen und salafistischer Gruppierungen. Das berichtet der „Spiegel“. Der Verfassungsschutz habe dazu eine Liste mit 19 Moscheen und Vereinen erstellt, in den besonders radikal gepredigt werde. Diese Aufstellung liege den Staatsschutz-Stellen der Polizei zur Bewertung und Ergänzung vor. Ein Sprecher des Innenministeriums wollte die Informationen über einen bevorstehenden Schlag gegen radikale Moscheen nicht bestätigen.mehr...

Düsseldorf. Die nachlässige Kontrolle von Moscheen in Europa hat nach Ansicht eines emiratischen Ministers zu islamistischen Anschlägen auch in Deutschland geführt. Plant der Verfassungsschutz nun eine größere Aktion?mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen prüft nach „Spiegel“-Informationen ein Verbot radikaler Moscheen und salafistischer Gruppierungen. Der Verfassungsschutz habe dazu eine Liste mit 19 Moscheen und Vereinen erstellt, in den besonders radikal gepredigt werde, berichtet das Nachrichtenmagazin. Diese Aufstellung liege den Staatsschutz-Stellen der Polizei zur Bewertung und Ergänzung vor.mehr...

Münster. Es ist wohl das Ende eines seit Jahren schwelenden Rechtsstreits: Zwei islamische Verbände haben das Land NRW verklagt. Sie wollten sich dauerhaft mehr Einfluss beim islamischen Religionsunterricht sichern. Das OVG zieht aber nicht mit.mehr...

Münster. Muslime in Europa beurteilen die Institutionen der EU positiver als Angehörige anderer Glaubensrichtungen. Das geht aus einer Studie der Universität Münster hervor. Auf die Frage nach dem Vertrauen in das Europäische Parlament gaben europäische Muslime auf einer Skala von 1 bis 10 im Schnitt einen Wert von 5,2 an. Zum Vergleich: Bei Katholiken etwa lag der Wert bei 4,5, bei Protestanten bei 4,7. Die Autoren sehen einen Grund darin, dass Muslime auch mit ihrer Lebenssituation in der EU zufriedener sind als andere.mehr...

Berlin. Der AfD-Kandidat für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten fällt bei der Wahl dreimal durch. Stein des Anstoßes ist seine Haltung zum Islam. Der Zentralrat der Muslime findet aber, die Abgeordneten hätten Glaser ruhig wählen sollen - auch wenn es schwer falle.mehr...

Berlin. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat dazu geraten, den umstrittenen AfD-Kandidaten Albrecht Glaser zum Bundestagsvizepräsidenten zu wählen. Der Vorsitzende Aiman Mazyek sagte der Deutschen Presse-Agentur: Er habe zwar vollsten Respekt für die Abgeordneten, die bei der Abstimmung über den AfD-Kandidaten mit „Nein“ gestimmt hätten, man dürfe der AfD diese Opferrolle aber nicht zugestehen. Aus seiner Sicht wäre es deshalb besser, Glaser als einen von sechs Bundestagsvizepräsidenten zu akzeptieren.mehr...

Berlin. In der Unionsfraktion wird nicht damit gerechnet, dass der AfD-Kandidat für das Amt des Bundestags-Vizepräsidenten, Albrecht Glaser, bei der Wahl morgen eine Mehrheit erhält. Das machten Teilnehmerkreise am Rande einer Sitzung der Abgeordneten von CDU und CSU in Berlin deutlich. Aus der Spitze der Fraktion soll es keine Empfehlung geben, wie sich die Abgeordneten bei der Wahl der Vizepräsidenten verhalten sollen.mehr...

Köln. Die Bundesregierung will die Fördermittel für den wegen seiner Nähe zum türkischen Staat umstrittenen Islamverband Ditib im kommenden Jahr deutlich verringern. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen.mehr...

Köln. Unter dem Motto „Gute Nachbarschaft - bessere Gesellschaft“ haben am Dienstagvormittag erste Moscheen in NRW ihre Türen für Besucher geöffnet. Überall im Land wollten sich Moscheegemeinden an der bundesweiten Aktion beteiligen. Der größte Islam-Dachverband Ditib lädt auch in seine Kölner Zentralmoschee ein. Dort hatte sich Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) für den Mittag angekündigt. Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) wollte mit dem Fahrrad die Moscheen-Landschaft in Düsseldorf erkunden.mehr...

New York. Die Bundesregierung stellt weitere fünf Millionen Euro für die Bewältigung des Flüchtlingsdramas zwischen Myanmar und Bangladesch zur Verfügung. Außenminister Sigmar Gabriel sagte in New York, mit dem Geld solle das internationale Rote Kreuz unterstützt werden. Seit Ende August flüchteten nach Angaben der Internationalen Flüchtlingsorganisation IOM mehr als 420 000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch. Berichten zufolge brannten Myanmars Armee und Selbstjustiz-Mobs Rohingya-Dörfer nieder und schossen auf fliehende Menschen, nachdem Rohingya-Rebellen Polizei- und Militärposten angegriffen hatten.mehr...

New York. Die Lage der nach Bangladesch geflüchteten Rohingya ist prekär. Soldaten sollen dafür sorgen, dass sie bei Monsunregen wenigstens ein Dach über dem Kopf haben. Bangladesch will allerdings, dass sie bald den Rückweg antreten können.mehr...

Köln. Gegen drei frühere Verantwortliche und zwei Mitarbeiter des Islamverbands Milli Görüs hat ein umfangreicher Prozess wegen Betrugs und Steuerhinterziehung begonnen. Seit Montag stehen die vier Angeklagten mit türkischer Staatsangehörigkeit und ein Deutscher in Köln vor Gericht. Den drei ehemaligen Funktionären der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs und einem Buchhalter wirft die Staatsanwaltschaft Steuerhinterziehung in den Jahren 2004 bis 2008 vor. Einkünfte aus der Organisation von Pilgerreisen oder Gebetskalender-Verkäufen seien dem Finanzamt verschwiegen worden.mehr...

Düsseldorf. Die AfD im NRW-Landtag will eine Gesichtsverschleierung in öffentlichen Gebäuden verbieten und diese künftig als Ordnungswidrigkeit einstufen lassen. Dazu brachte die rechtspopulische Fraktion am Freitag einen Gesetzesentwurf ins Düsseldorfer Landesparlament ein. Es sei Schuld einer verfehlten Migrationspolitik, dass man sich hierzulande überhaupt mit Burka-Vollverschleierung oder Nikab-Gesichtsschleier befassen müsse, sagte Vize-Fraktionschef Markus Wagner. Die Initiative wurde von den anderen Fraktionen kritisiert. Innenminister Herbert Reul (SPD) sprach von einer „Showveranstaltung“.mehr...

Schlaglichter

11.09.2017

UN sehen ethnische Säuberung in Myanmar

Neu Delhi. Die Vertreibung der unterdrückten muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar kommt nach UN-Angaben einer ethnischen Säuberung gleich. Die abschließende Beurteilung der Lage sei zwar schwierig, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, bei der Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf. „Aber es sieht alles aus wie ein Paradebeispiel für ethnische Säuberungen.“ Der Dalai Lama rief in einem Brief an Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi zu einer friedlichen Lösung auf. Mindestens 313 000 Rohingya sind seit dem 25. August aus Myanmar in das überwiegend muslimische Nachbarland Bangladesch geflohen.mehr...

Neu Delhi. Die Berichte von Flüchtlingen und Warnungen von Beobachtern bestätigen sich - die UN sagen nun: Es sieht nach ethnischer Säuberung in Myanmar aus. Der Dalai Lama schreibt Aung San Suu Kyi einen Brief. Buddha würde den Rohingya helfen, meint er.mehr...

Neuer JVA-Direktor im Interview

06.08.2017

„Die Integration der Gefangenen ist Chefsache“

DORTMUND Die Dortmunder Justizvollzugsanstalt im Gerichtsviertel ist ein Gefängnis mit besonderen Herausforderungen: Im von Wohnhäusern umgebenen "Lübecker Hof" ist der Platz beengt, die Mauern alt und der Ausländeranteil hoch. Seit Juni 2017 leitet der Jurist Ralf Bothge den 115 Jahre alten Knast. Ein Gespräch hinter Gittern.mehr...

Dortmund In dem Dortmunder Gefängnis "Lübecker Hof" gibt es keine Freitagsgebete mehr. Für die Vorbeter, die Imame, ist der Zutritt zu der Justizvollzugsanstalt verboten. Der neue Anstaltsleiter Ralf Bothge nennt dafür einen klaren Grund.mehr...

Kulturwelt

10.08.2017

Die letzten Juden von Kalkutta

Kolkata (dpa) Von fast 5000 ist die Gemeinde auf nur noch etwa 20 Mitglieder geschrumpft: Bald wird es nach mehr als 200 Jahren keine Juden mehr im indischen Kolkata geben. Ihr Beitrag zur Geschichte der Stadt soll aber weiterleben - auch mithilfe ihrer muslimischen Nachbarn.mehr...

RECKLINGHAUSEN Wie ein riesiges weißes Tablett ragt die Bühne in den Zuschauerraum des Ruhrfestspielhauses. Dynamisch weist eine Spitze der Spielfläche nach vorn. Das ist Programm: "Geächtet", zu sehen als Gastspiel des Burgtheaters Wien bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, ist eine Inszenierung mit klarer Kante.mehr...

Arbeiten an vorderster Front

24.06.2017

Kriegsreporter Ashwin Raman: "die Hölle" gesehen

SELM Obwohl er immer wieder sein Leben riskiert, sagt Ashwin Raman über sich: "Ich bin kein Abenteurer". Seit mehr als 40 Jahren berichtet der Selmer Dokumentarfilmer, der kürzlich mit dem Grimme-Preis einen der bedeutendsten deutschen Journalistenpreise erhielt, über Krieg und Krisen in der Welt. Wir haben den 71-Jährigen zu Hause in Selm besucht.mehr...

Festi Ramazan am Fredenbaum

26.05.2017

Europas größtes Ramadan-Festival ist gestartet

DORTMUND Am Fredenbaum ist am Donnerstagabend Europas größtes Ramadan-Festival gestartet. Noch bis zum 25. Juni werden beim Festi Ramazan insgesamt 200.000 Menschen das muslimische Fastenbrechen feiern. Die Stadt begegnet den Besuchermassen mit einem besonderen Verkehrskonzept.mehr...

DORTMUND Verzweifelte Eltern in der Selbsthilfegruppe. Es geht um sie, mehr noch um ihre Kinder, die nach Syrien wollen oder schon weg sind. Wir sind in Frankreich, wo der sogenannte Islamische Staat auch Frauen für den heiligen Krieg ködert. Wie gelingt ihm das?mehr...

LÜNEN An der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen steht Islam-Unterricht auf dem Stundenplan - und das ist sehr wichtig, sagt Lehrer Musa Bagrac. Warum er diese Meinung vertritt und ob der Unterricht extremistischen Tendenzen entgegenwirken kann, erklärt er im Interview.mehr...

Erster Spatenstich

10.03.2017

Moschee erhält Anbau mit großem Saal

Ahaus Schon 1996, als die Türkisch Islamische Kulturgemeinde ihre Moschee bezog, war da das Gefühl: Es fehlt etwas. So erinnert sich der Vorsitzende Enver Gürbüz. Am Freitag gab es an der Ridderstraße den symbolischen ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau mit einem Versammlungssaal.mehr...

DORTMUND Anis Amri, mutmaßlicher Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, hat offenbar regelmäßige Kontakte nach Dortmund unterhalten. Nach Recherchen des Westdeutschen Rundfunks besuchte er insgesamt zwölf Dortmunder Moscheen und war dort teilweise als Vorbeter aktiv. An ihn erinnern kann sich innerhalb der muslimischen Gemeinschaft Dortmunds offiziell niemand. Die Spurensuche im tiefen Dickicht hat gerade erst begonnen.mehr...

OLFEN Zum bundesweiten Vorlesetag luden am Freitagabend die Regionale 2016 Agentur und die Bürgerstiftung „Unser Leohaus“ ins Olfener Leohaus ein. Sieben Vorleser, darunter auch der Landrat, zogen die Besucher mit ihren Lieblingsbüchern in den Bann.mehr...

Darmstadt (dpa) Bundesliga-Profi Änis Ben-Hatira von Darmstadt 98 stellt sich nach Recherchen des "Hessischen Rundfunks" im Internet als Werbefigur für eine hochumstrittene islamischen Organisation zur Verfügung.mehr...

Fragen und Antworten

20.11.2016

So arbeiten die Moscheegemeinden in Lünen

LÜNEN Die Vorwürfe an Moscheegemeinden im Land sind vielfältig. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan finanziere und steuere viele der Gemeinden, heißt es häufig. Wir haben alle vier Gemeinden in Lünen nach Finanzierung, Iman, Gebetssprachen und politischen Einschätzungen gefragt.mehr...

Hamburg (dpa) - Udo Ulfkottes Titel «Heiliger Krieg in Europa» verwundert nicht: Der Autor, der Sicherheitsmanagement an der Universität Lüneburg lehrt, steht zu seiner Abneigung gegenüber dem Islam.mehr...

Gesegnet in ein neues Leben

27.09.2016

46-jährige Russin will sich in Südlohn taufen lassen

SÜDLOHN Es ist eine Geschichte über wahre Freundschaft. Über gelungene Integration, über die Hoffnung auf ein sicheres Leben. Doch es ist auch eine Geschichte über Gewalt, Leid und Angst. Die Russin Janna Adjimurzaeva ist mit ihren Töchtern nach Deutschland geflohen – vor ihrem gewalttätigen Mann. Weil sie mit ihm und seinem muslimischen Glauben nichts mehr zu tun haben will, möchte sie sich nun in der St.-Vitus-Kirche taufen lassen.mehr...

Totengebet auf Parkplatz

27.10.2016

Islamischer Gemeindevorstand räumt mit Gerüchten auf

DORTMUND In Oestrich, Nette und Mengede kursieren Gerüchte über Totengebete der dortigen Türkisch-Islamischen Gemeinde. Verstorbene würden auf einem Supermarkt-Parkplatz im offenen Sarg aufgebahrt. Jetzt hat der Gemeindevorstand beim Ortstermin mit Gerüchten aufgeräumt.mehr...

SCHWERTE Italienische Predigten, Hilfe für Obdachlose aus eigener Tasche, Nachhilfe sowie Obdach für eine muslimische Familie: Priester Don Guido Lemma hat in Schwerte und Umgebung viel Gutes getan. Seine Gemeinde will dem 80-Jährigen nun ihren großen Dank zeigen - mit einem ebenso großen Fest am Samstag.mehr...

IS-Propaganda-Video

05.09.2016

Mutmaßlicher Dortmunder ruft zu Anschlägen auf

DORTMUND In einem am Freitagabend im Netz veröffentlichten Propaganda-Video in deutscher Sprache ruft ein jüngerer Mann zu Anschlägen in Europa auf. Zuvor beteiligt er sich in dem rund achtminütigen Film an öffentlichen Bestrafungen auf dem Gebiet des Islamischen Staates. Der Mann stellt sich in dem Film als "Christian aus Dortmund" vor. Was wir wissen - und was nicht.mehr...

Internationaler Fußball

01.09.2016

England-Meister Leicester City holt Slimani aus Lissabon

Leicester (dpa) Kurz vor dem Ende der Transferfrist hat der englische Fußballmeister Leicester City den algerischen Stürmer Islam Slimani verpflichtet. Der 28-jährige Slimani wechselt aus Portugal von Sporting Lissabon zum Premier-League-Club und hat einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben.mehr...

DORTMUND Cihan Sügür ist wie ein Apfel im Birnenkorb. Aber nur auf den ersten Blick. Er ist Muslim - und in der CDU. Der 26-Jährige aus Nette ist Sprecher der Midu, des bundesweiten Bündnisses "Muslime in der Union", das er Anfang Juli in Köln mitgegründet hat. Seitdem wird bei Facebook bedroht.mehr...

Bayreuth (dpa) Eigentlich wollte Uwe Eric Laufenberg den «Parsifal» an der Kölner Oper inszenieren. Weil er dort aber nach großem Streit um Etat und Sanierung das Handtuch warf, inszeniert er Richard Wagners letzte Oper jetzt auf dem Grünen Hügel.mehr...

München (dpa) Kunstvolle Zeichnungen, Schriften, mit Gold unterlegt - Jahrhunderte alte wertvolle islamische Handschriften. Erben eines iranischen Kunstsammlers bekommen sie nun zurück. Ein Millionenschatz, entdeckt in einem Münchner Bretterverschlag.mehr...

Bayreuth (dpa) In der vergangenen Saison ging es ruhig zu in Bayreuth, beinahe beschaulich. Kein Eklat, keine laute Streiterei und sogar Katharina Wagners «Tristan» gefiel. In diesem Jahr - so scheint es - ist aber wieder alles beim Alten.mehr...

Bayreuth (dpa) Zäune, Einlasskontrollen, Sonderausweise: Die Bayreuther Festspiele werden in diesem Jahr zur Festung. Den Leuten auf und hinter der Bühne gefällt das nicht, sagt Regisseur Laufenberg - und schlägt eine Alternative vor.mehr...

DORSTEN Ein neunjähriges Flüchtlingsmädchen ist bei den Bundesjugendspielen zusammengebrochen, weil sie freiwillig wegen des Ramadans den ganzen Tag nichts gegessen und getrunken hatte. Sich selbst oder anderen zu schaden sei aber nicht im Sinne des Ramadans, sagt Ferit Kocatürk von der muslimischen Gemeinde in Dorsten.mehr...

Hunderttausende Gäste erwartet

03.06.2016

Festi Ramazan startet in die fünfte Auflage

DORTMUND Der islamische Fastenmonat Ramadan beginnt zwar erst am 6. Juni, schon am Freitag hat jedoch das Festi Ramazan an den Westfalenhallen begonnen. Hunderttausende Gäste werden erwartet, sie können türkische Kultur und Essen genießen. Der Eintritt wird jedoch ein wenig teurer.mehr...

Ergebnis der Bürgerversammlung

03.06.2016

Moschee-Pläne auf Schwerin sind noch nicht konkret

SCHWERIN Kommt die neue Moschee, könnten 33 Parkplätze auf dem Gelände der Mevlana-Gemeinde in Stoßzeiten nicht mehr genutzt werden. Das ist wohl die größte Sorge unter den Nachbarn. Aber bis zu einer neuen Moschee ist es noch ein weiter Weg für die Schweriner Gemeinde unter dem DiTiB-Dach, wie die Bürgerversammlung zeigte.mehr...

München (dpa) Marco Polo gilt als der große Reisende des Mittelalters. Bei uns viel weniger bekannt, wenngleich noch faszinierender ist Ibn Battuta, der Mitte des 14. Jahrhunderts die islamische Welt bereiste.mehr...

Tanz in Bochum

11.03.2016

Das Leben zwischen Hip Hop und Islam

BOCHUM Die erste Premiere im neuen Zentrum für Urbane Kultur in der Bochumer Zeche 1 ist ein mutiges Projekt: In "Basmala - Freund oder Feind" wagen sich fünf junge Tänzer an eine bemerkenswert offene Selbstreflexion eines Lebens zwischen Hip Hop und Islam.mehr...

Reisefans können sich demnächst auf einige besondere Highlights freuen. So treffen sich in Umbrien die besten Drachenbauer, um ihre bunten Kreationen in den Himmel zu schicken. Kulinarische Genüsse lassen sich dagegen beim International Food Festival in Doha erleben.mehr...

"Raum der Stille"-Schließung

12.02.2016

Muslimische TU-Studenten fühlen sich an den Pranger gestellt

DORTMUND Nach der Schließung des "Raumes der Stille" an der Technischen Universität Dortmund steht das Rektorat in der Kritik. Der Rat der muslimischen Studierenden und Akademiker sieht muslimische Studierende zu Unrecht an den Pranger gestellt. Für die Nutzung des strittigen Raums gibt es derweil bereits neue Pläne.mehr...

"Raum der Stille" an TU Dortmund

11.02.2016

So gehen andere Ruhrgebiets-Unis mit Gebetsräumen um

DORTMUND Das Echo auf die Schließung des "Raums der Stille" an der TU Dortmund ist gewaltig. Musilimische Studenten wollten dort in dem Rückzugs- und Gebetsraum die Geschlechtertrennung durchsetzen. Doch wie sieht das an anderen Ruhrgebiets-Unis aus? Wir haben nachgefragt.mehr...

Türkisch Islamische Kulturgemeinde

19.01.2016

Integration und Dialog statt wachsender Vorurteile

AHAUS Ob Paris oder Köln - für Enver Gürbüz sind das verurteilenswerte Taten. Ohne Wenn und Aber. Mit Religion, mit dem Islam, habe das aber nichts zu tun, sagt der Ahauser Geschäftsmann und Vorsitzende der Türkisch Islamischen Kulturgemeinde (Aksa Moschee). "Das verstößt gegen jede Religion", sagt er.mehr...

Stuttgart (dpa) Der russische Kultregisseur Serebrennikow zeigt in der Strauss-Oper «Salome» den Gefangenen Jochanaan als muslimischen Propheten. Die Prinzessin lässt ihm den Kopf abtrennen ? so wie Islamisten Menschen köpfen. Dieses Gedankenspiel lässt einen so schnell nicht los.mehr...

Leben : Familie & Co

25.11.2015

Frauenhäuser - Zuflucht, aber niemals Endstation

Herne (dpa) Frauenhäuser sind für manche Frauen der letzte Ausweg. Viele, die dort Zuflucht suchen, sind Migrantinnen - Zahl steigend. Doch wer hier ankommt, hat noch längst nicht die letzte Hürde genommen.mehr...

Leben : Familie & Co

23.11.2015

Was tun gegen islamistische Gehirnwäsche?

Düsseldorf (dpa) Wer den Dschihad-Terror bekämpfen will, muss auch die Rekrutierungen aus Deutschland stoppen. Besonders junge Leute sind anfällig für extremistisch-salafistisches Werben. Sie gegen islamistische Gehirnwäsche immun zu machen, ist schwierig.mehr...

Frankfurt/Jakarta (dpa) Überwiegend muslimisch und doch tolerant: Das will Indonesien sein. Nach Rückkehr zur Demokratie haben vor allem Frauen für den literarischen Aufbruch gesorgt. Der dunklen Vergangenheit muss sich das Land auch auf der Frankfurter Buchmesse stellen.mehr...

Jakarta (dpa) Das Buchmessen-Gastland Indonesien ist seit einigen Jahren wieder demokratisch - zugleich wächst aber auch der Einfluss islamischer Fundamentalisten im fast zu 90 Prozent muslimischen Land. Die prominente Autorin Ayu Utami macht sich große Sorgen.mehr...

Für Toleranz und Zusammenhalt

01.10.2015

Lüner Overbergschule feierte eigenes Opferfest

LÜNEN-SÜD Essen, spielen und Gemeinschaft - das gab es beim fünften eigenen Opferfest in der Lüner Overbergschule. Eine Woche nach dem eigentlichen muslimischen Feiertag, damit die Kinder in Ruhe mit ihren Familien feiern konnten. Wir haben mitgefeiert und das Fest begleitet.mehr...

München (dpa) Der muslimische Schriftsteller staunt. Über das Christentum mit seiner reichen Bilderwelt. Ohne sich anzubiedern oder in kritische Polemik zu verfallen, eröffnet Navid Kermani spannende Perspektiven auf eine 2000 Jahre alte Religion.mehr...

Schwerte Die Aktion "Die Wahre Religion" hat am Samstag auf dem Cavaplatz in Schwerte kostenlose Exemplare des Korans verteilt. Die "Lies!-Kampagne" gilt als salafistisch extremistisch und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Wir haben die wichtigsten Informationen zu der Koranverteilung in Schwerte zusammengefasst.mehr...

Bonn (dpa) In scharfen Formulierungen prangert die Unesco die Zerstörung von Welterbestätten durch den Islamischen Staat an. Aber auch europäische Sammler machen sich mitschuldig an der Kultur-Barbarei.mehr...

Gericht erhebt Anklage

26.06.2015

Schwestern wollten zum "Islamischen Staat"

DORTMUND In buchstäblich letzter Minute konnte die Polizei im November verhindern, dass sich zwei Dortmunder Schwestern dem "Islamischen Staat" in Syrien anschlossen. Jetzt droht den 15 und 19 Jahre alten Mädchen ein Verfahren vor dem Jugendschöffengericht.mehr...

Frankfurt/Main (dpa) Der Frankfurter Buchmessen-Ehrengast Indonesien will kritische Themen aufgreifen: Die Massenmorde von 1965 nach dem Putsch gehören dazu. Auch die wachsende Gefahr für den toleranten indonesischen Islam soll im Herbst Thema sein.mehr...

München (dpa) Es scheint unglaublich, aber ausgerechnet in der Universitätsbibliothek von Dschidda im ultra-fundamentalistischen Saudi-Arabien entdeckte Mona Eltahawy feministische Literatur. Es waren Bücher arabischer Autorinnen, deren Lektüre für die Ägypterin zu einem Wendepunkt ihres Lebens wurde.mehr...

Venedig/Rom (dpa) Ein Künstler will auf der Biennale in Venedig mit einer Moschee in einer Kirche auch auf den Konflikt der Religionen aufmerksam machen. Das gelingt ihm - allerdings auf etwas andere Weise als wohl vorgesehen.mehr...

VHS-Vortrag

17.04.2015

Vom Islam und seinen Strömungen

RECKLINGHAUSEN Um den Islam in seinen unterschiedlichen Ausprägungen geht es am Donnerstag, 23. April, in den Räumen der Volkshochschule (VHS) am Herzogswall 17. Um 19.30 Uhr beginnt der Vortrag des Religionsforschers Günter Semmler.mehr...

Friedensbaum im Skaterpark

22.02.2015

Castrop-Rauxeler setzen Zeichen gegen Intoleranz

HABINGHORST Mit einem Ginkgo-Baum als Symbol des Friedens haben christliche und muslimische Vereine und Organisationen aus Castrop-Rauxel im Skaterpark Habinghorst jetzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung gesetzt. Viele bunte Gießkannen waren der Blickfang bei der Einweihung des Baumes, sollten aber auch eine erste friedliche Botschaft vermitteln.mehr...

Frankfurt/Main (dpa) Neun junge deutsche Autoren wollen sich von der kommenden Woche an gemeinsam in einem Mosaik-Roman im Internet mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befassen.mehr...

Tübingen (dpa) Eine Koranhandschrift im Bestand der Universitätsbibliothek Tübingen stammt nach neuen Erkenntnissen aus der Frühzeit des Islam - und ist damit deutlich älter als gedacht.mehr...

Berlin (dpa) Der in Berlin lebende israelische Palästinenser Ahmad Mansour ist neuer Träger des Moses-Mendelssohn-Preises. Dem 38-jährigen Diplompsychologen wurde die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung für sein Engagement gegen Judenhass zugesprochen.mehr...

Eskalierende Proteste

19.09.2012

Touristen sollten nach Freitagsgebet Plätze meiden

Berlin Die Proteste gegen verunglimpfende Mohammed-Darstellungen sind in mehreren islamischen Ländern eskaliert. Nach dem Freitagsgebet in den Moscheen könnte die Stimmung erneut hochkochen. Touristen sollten dann auch öffentliche Plätze meiden.mehr...

Gemeinde plant Wohnbebauung auf Spielplatz „Zur Worte“

Kinder und Eltern kämpfen um ihren Spielplatz

Tödliche Kindesmisshandlung

33-jähriger Olfener geht ins Gefängnis

Day of Song

Das große Singen

Drei Aufstiege für das TSZ Royal Wulfen

Verantwortlichen sind mit der Saison zufrieden