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Ironman Don freut sich über Comeback beim Boston-Marathon

Boston. Auch die brutalen Bedingungen konnten den Mann, der ein halbes Jahr nach seinem Genickbruch beim legendären Boston-

Ironman Don freut sich über Comeback beim Boston-Marathon

Triathlet Tim Don gab sein Comeback beim Boston-Marathon. Foto: Bruce Omori/EPA

„Es war recht kühl und nur ein bisschen nass mit Gegenwind, ehrlich“, twitterte Tim Don mit einem zwinkernden Smiley. 2:49:42 Stunden benötigte der 40 Jahre alte Brite für die 42,195 Kilometer. Don blieb damit wie erhofft unter der Marke von 2:50 Stunden.

„Ich bin so glücklich, dass der Weg nach Kona begonnen hat“, schrieb Don - der Ironman-Weltbestzeithalter will es ein Jahr nach seinem schweren Unfall auf Hawaii im Oktober wieder zur WM schaffen.

Der 122. Boston-Marathon war mehr als eine erste schwere Herausforderung. Temperaturen von gerade mal fünf Grad, eisiger Gegenwind von bis zu 40 Stundenkilometern und Dauerregen brachten viele an die Grenzen. Der deutsche Rekordhalter Arne Gabius gab schon vor der 15-Kilometer-Marke auf.

Umso beeindruckender war deshalb auch Dons Zeit mit lediglich rund 34 Minuten Rückstand auf den Überraschungssieger Yuki Kawauchi aus Japan. Erst recht nachdem, was Don in den vergangenen Monaten durchgemacht hat. Er hatte drei Tage vor der Ironman-WM als einer der Podestkandidaten bei einem Unfall einen Genickbruch erlitten.

Um wieder Hochleistungssport treiben zu können, entschied er sich für den sogenannten Halo als Therapiemethode - ein Gestell, in das der Kopf eingespannt wird, fixiert mit vier Titanschrauben, die in den Schädel gebohrt werden. „Das einzige, was ich tun konnte, war daran zu glauben zurückzukehren“, erzählte Don. Nun will er entweder in Hamburg oder in Zürich im Juli die Qualifikation für Hawaii schaffen.

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