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Im Dienst verletzte Polizisten: Wächterpreis für Recherche

Bad Vilbel. Der Redakteur Frank Lahme vom „Westfälischen Anzeiger“ erhält den diesjährigen Wächterpreis der Tagespresse. Wie die Stiftung Freiheit der Presse am Donnerstag in Bad Vilbel bei Frankfurt mitteilte, erhält er den dritten Preis und 4000 Euro. Prämiert wurde Lahmes Bericht über Polizisten in Nordrhein-Westfalen, die im Dienst verletzt wurden, aber leer ausgingen, wenn die Täter schuldunfähig oder mittellos waren. Die Serie von Lahme habe zu einer Gesetzesänderung geführt, berichtete die Stiftung Freiheit der Presse.

Der erste, mit 10 000 Euro verbundene Preis der renommierten Auszeichnung geht an zwei Redakteure der „Süddeutschen Zeitung“, Hannes Grassegger und Till Krause, für ihre Recherche zum Umgang von Facebook mit gewalttätigen oder drastischen Videos und Bildern. Die Lokalredakteurin Christiane Mühlbauer vom „Tölzer Kurier“ bekommt den zweiten Preis und 6000 Euro für Artikel über die Kostenexplosion bei einer kommunalen Kläranlage. Die Preise werden am 4. Juni im Frankfurter Rathaus Römer überreicht.

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