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Ian McKellen geht hart mit Hollywood ins Gericht

London. Wie stellen Hollywood-Filme die Gesellschaft dar? Verzerrt, findet der Brite Ian McKellan.

Ian McKellen geht hart mit Hollywood ins Gericht

Der britische Schauspieler Ian McKellen kritisiert Hollywood. Foto: Andrew Medichini

Der britische Schauspieler Ian McKellen (78, „Der Herr der Ringe“) kritisiert, dass Angehörige bestimmter Gruppen auf der Leinwand nicht ausreichend Raum bekommen.

„Nun, niemand schaut nach Hollywood, um einen Kommentar zu gesellschaftlichen Ereignissen zu bekommen, oder?“, fragte er in einem Interview des „Time Out“-Magazins. „Sie haben erst kürzlich entdeckt, dass es Menschen mit dunkler Hautfarbe auf der Welt gibt.“ McKellen, der als einer der ersten in der Filmindustrie offen zu seiner Homosexualität stand, sagte weiter: „Hollywood hat Frauen im Laufe seiner Geschichte auf jede denkbare Weise misshandelt. Schwule Männer gibt es gar nicht.“

Erst vor 20 Jahren habe sich das Klima in der Filmindustrie gewandelt. „Ich denke, erst mit "Gods and Monsters" gab Hollywood zu, dass es Homosexuelle überhaupt gibt, und das obwohl halb Hollywood schwul ist.“ In dem Film aus dem Jahr 1998 hatte McKellen den offen homosexuellen Regisseur James Whale dargestellt, der mit „Frankenstein“ weltberühmt geworden war. Dafür erhielt der britische Schauspieler eine Oscar-Nominierung.

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