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Huawei P20 Pro hat Dreifachkamera und optischen Zoom

Paris/Berlin. Vorbei die Zeiten, als ein zweites Kameraauge für andächtiges Staunen bei neuen Smartphones der Oberklasse sorgte. Dualkameras finden sich nun sogar schon in der Einsteigerklasse. Jetzt zaubert Huawei in Kooperation mit Zeiss die Triplekamera aus dem Hut.

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Außer dem Namen hat das Huawei P20 Lite (360 Euro) keine großen Schnittmengen mit den Topmodellen P20 und P20 Pro. Ein interessantes Mittelklassemodell ist es aber allemal. Foto: Huawei

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In der Twilight-Variante changiert die Farbe des Huawei P20 Pro je nach Lichteinfall. Die Objektive der Dreifachkamera sind untereinander angeordnet. Foto: Huawei

Huawei bringt die Kamera-Ausstattung von Smartphones auf ein neues Level. Im neuen Spitzenmodell P20 Pro, das der chinesische Hersteller in Paris vorgestellt hat, steckt eine lichtstarke (f1,6-2,4) Dreifachkamera von Kooperationspartner Leica.

Die Kamera besteht aus einem Farbsensor mit 40 Megapixeln (MP) Auflösung, einem Monochromsensor mit 20 MP und einem weiteren 8-MP-Farbsensor mit optischem Dreifach-Zoom (27-80mm). Der Monochrom-Sensor ist nicht nur für Schwarz-Weiß-Fotos da, sondern unterstützt die Farbkameras mit Informationen zu Helligkeit oder Schärfe. Das 6,1-Zoll-Display (2240 mal 1080 Pixel) im 19:9-Format arbeitet mit OLED-Technologie.

Mit dem P20 hat Huawei auch ein etwas kleineres Schwestermodell mit 5,8 Zoll großem LCD-Display (2240 mal 1080 Pixel) angekündigt. Es kommt aber mit Leica-Doppelkamera, die wie beim Vorgänger P10 mit 20 und 12 Megapixeln auflöst, aber weiterentwickelt wurde. Beide P20-Modelle bieten Sechs-Achsen-Bildstabilisierung und Farbtemperatursensoren. Außerdem sollen bis zu achtsekündige Belichtungen und Superzeitlupen mit 960 Bildern pro Sekunde möglich sein. Mit den 24-MP-Frontkameras der P20-Geräte lassen sich auch 3D-Porträts erstellen.

Wie schon beim bisherigen Spitzen-Smartphone Mate 10 Pro kommt bei beiden Geräten der Achtkernprozessor Kirin 970 mit eigener Neural Processing Unit (NPU) für die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) zum Einsatz. Diese wird etwa für die Szenen- und Objekterkennung beim Fotografieren eingesetzt. Beide Modelle haben eine Glasrückseite, aber nur das Pro-Modell ist staub- und wasserfest (IP67) ausgelegt.

Die USB-C-Ports (Version 3.1 Gen1) beider Smartphones unterstützen den Display-Port-Standard, was einen Anschluss an Monitore erleichtert. Und über die Bluetooth-Funkschnittstelle (4.2 LE) lässt sich Musik in HD-Audioqualität (bis 990 kBit/s) streamen. Mit 4000 Milliamperestunden (mAh) starkem Akku wiegt das P20 Pro 174 Gramm. Das P20 mit 3400-mAH-Akku bringt 165 Gramm auf die Waage.

Mit jeweils 6 Gigabyte (GB) RAM und 128 GB Speicher und Android 8.1 sollen die neuen Smartphones ab Mitte April für 650 Euro (P20) beziehungsweise 900 Euro (P20 Pro) zu haben sein. Ab sofort im Handel ist das neue P20 Lite mit Achtkern-Prozessor (Kirin 659), Dualkamera (16 plus 2 MP) und einem 5,84 Zoll großen 19:9-LCD-Display. Für das Mittelklasse-Smartphone mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher ruft Huwaei 370 Euro auf. Zu diesem Preis müssen Käufer aber weder auf Android 8 noch auf ac-WLAN, Bluetooth 4.2 LE, NFC oder USB-C verzichten.

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Außer dem Namen hat das Huawei P20 Lite (360 Euro) keine großen Schnittmengen mit den Topmodellen P20 und P20 Pro. Ein interessantes Mittelklassemodell ist es aber allemal. Foto: Huawei

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In der Twilight-Variante changiert die Farbe des Huawei P20 Pro je nach Lichteinfall. Die Objektive der Dreifachkamera sind untereinander angeordnet. Foto: Huawei

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