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Holstein Kiel: Anfang-Wechsel nach Köln Spekulation

Kiel. Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat eine mögliche Präsentation seines Trainers Markus Anfang am Montag beim 1. FC Köln dementiert. „Da ist nichts dran“, sagte Sport-Geschäftsführer Ralf Becker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sehen keinen Grund, uns zu irgendwelchen Spekulationen zu äußern.“ Mit der Trainerdiskussion müsse der Verein leben, meinte Becker. Holstein ist Tabellendritter der 2. Liga und strebt den Aufstieg in die Bundesliga an.

Holstein Kiel: Anfang-Wechsel nach Köln Spekulation

Kiels Trainer Markus Anfang verfolgt das Spiel. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Anfang wird seit Monaten als Nachfolger von Stefan Ruthenbeck beim Abstiegskandidaten 1. FC Köln gehandelt. Nach Informationen des Kölner „Express“ soll bereits ein Dreijahresvertrag mit dem Kieler Coach ausgehandelt worden sein. Demnach soll die KSV Holstein eine Ablösesumme für den scheidenden Coach in Höhe von rund einer Millionen Euro erhalten. Der gebürtige Kölner Anfang hat bei den Schleswig-Holsteinern einen Vertrag bis 2019. Dieser gilt allerdings nur für die 2. Liga.

Auch eine mögliche Verpflichtung von Christian Titz als Anfang-Nachfolger in Kiel will Becker nicht bestätigen. „Christian hat eine wahnsinnig schwere Situation mit seiner Mannschaft beim Hamburger SV zu bestehen. Da hat er anderes zu tun, als mögliche Vereinswechsel zu diskutieren“, sagte der Holstein-Geschäftsführer. Becker gab aber zu, sich mit Titz vor längerer Zeit unterhalten zu haben. „Das hatte aber nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun.“

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