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Hollstein: Bewährungsstrafe nach Altena-Attacke hat Bestand

Das Bewährungsurteil nach der Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena Ende November 2017 wird nach Angaben des bei dem Angriff leicht verletzten Politikers rechtskräftig. Weder die Staatsanwaltschaft noch er selbst würden Rechtsmittel einlegen, sagte Bürgermeister Andreas Hollstein am Montagabend. Zuvor hatte der „Westfälische Anzeiger“ in seiner Onlineausgabe darüber berichtet. Formell läuft die Frist um Mitternacht aus.

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Hagen

, 18.06.2018
Hollstein: Bewährungsstrafe nach Altena-Attacke hat Bestand

Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Ein 56-Jähriger hatte den CDU-Politiker in einem Döner-Imbiss in dessen sauerländischer Heimatstadt attackiert und war dafür vor einer Woche zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Tat ursprünglich als Mordversuch gewertet, eine Tötungsabsicht konnte das Hagener Schwurgericht aber nicht feststellen. Das Urteil erging deshalb nur wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.

Er halte das Urteil weiter für „himmelschreiend ungerecht“, sagte Hollstein der dpa. Er wolle aber mit dem Thema abschließen und sich nicht jahrelang weiter mit einem Prozess belasten - wegen seiner Arbeit als Bürgermeister und um seine Familie nicht weiter zu belasten. Der Angreifer hatte die Tat gestanden, aber betont, dass er den Bürgermeister nicht verletzen wollte.