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Hillerheide hadert mit dem Schiedsrichter

Bezirksliga 15

Nach dem Saisonfinale haben Oliver Gallert und Christian Amthor nur noch den Kopf schütteln können. Allzu gerne hätte das Trainergespann des FC/JS Hillerheide einen Sieg gegen den VfB Habinghorst gesehen. Doch nicht die 1:4 (0:0)-Niederlage an sich stieß den Teamverantwortlichen bitter auf.

Hillerheide

von Von Meike Holz

, 17.06.2012
Hillerheide  hadert mit dem Schiedsrichter

Der Einsatz von Louis Sliwa (r.) und des FC/JS Hillerheide im Heimspiel gegen den VfB Habinghorst wurde nicht belohnt. Foto: Holz

„Gegen zwölf Mann kannst du nicht gewinnen“, machten sie ihrem Unmut Luft. „Jetzt sieht das so aus, als hätten wir extra verloren.“  Über eine Entscheidung von Schiedsrichter Burak Basar (Gelsenkirchen)  ärgerten sie sich besonders. Diese sollte letztlich die Wende für die abstiegsbedrohten aus Castrop-Rauxel, die sich mit dem Sieg auf den Relegationsplatz retteten, einleiten. In der 63. Minute klärte Hillerheide einen Habinghorster Angriff mit einem beherzten Einsatz im eigenen Strafraum. Patrick Krull sprang über seinen am Boden liegenden Gegenspieler hinweg und traf ihn dabei. Burak wertete das als Tätlichkeit des Hillerheides und ahndete diese mit der Roten Karte. So weit, so gut. Verwundert waren die Platzherren aber, als der Unparteiische dann auch noch auf den Elfmeterpunkt zeigte. „Der Ball war doch bereits im Aus“, wunderte sich Amthor. Den fälligen Strafstoß verwandelte Björn Michael Schmidt sicher zum 1:2. Nach einer tor- und trostlosen ersten Halbzeit hatte Adrian Przibilka in der 49. Minute die Flaute beendet. Zielstrebig zog der 36-Jährige in den Strafraum und schoss den Ball an VfB-Torhüter Daniel Schultz vorbei ins lange Eck. Habinghorst versuchte nun mit aller Macht, den Absturz in die Kreisliga A zu verhindern. Patrick Turowski (54.),  Daniel Seil (61.), Patrick Podwysocki 3:1 (87.) und erneut Schmidt  (88.)  trafen für  Habinghorst.