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Heynckes rechnet bald mit Neuer-Comeback - Lob für Ulreich

München. Ein Zeitfenster fürs Comeback nennt Jupp Heynckes nicht. Aber Manuel Neuer soll nach seinem Mittelfußbruch noch in dieser Saison wieder im Tor des FC Bayern stehen. Gegen Sevilla kommt es aber auf Ulreich an.

Heynckes rechnet bald mit Neuer-Comeback - Lob für Ulreich

Könnte noch in dieser Saison sein Comeback feiern: Bayern-Torwart Manuel Neuer. Foto: Arne Dedert

Jupp Heynckes rechnet damit, dass Manuel Neuer noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft ein Comeback im Tor des FC Bayern München feiern wird.

Der Mittelfußbruch des 32 Jahre alten Kapitäns des deutschen Rekordmeisters und der deutschen Nationalmannschaft sei über ein halbes Jahr nach der Operation „vollständig ausgeheilt“. Und Neuer könne das Torwarttraining sowie die Übungsbelastung nun „peu à peu forcieren“, wie Bayern-Coach Heynckes berichtete. „Seine aktuelle Situation ist sehr erfreulich“, sagte der 72-Jährige.

Heynckes will weiterhin kein Zeitfenster für Neuers Comeback benennen. Das wäre nicht sinnvoll. „Aber ich bin seit einiger Zeit zuversichtlich, dass das noch in dieser Saison sein wird“, sagte der Coach. Neuer hat in der WM-Saison vor seinem insgesamt dritten Mittelfußbruch nur vier Pflichtspiele für den FC Bayern bestritten.

Das Ziel des Weltmeisters ist die Teilnahme an der WM in Russland, die am 14. Juni beginnt. Das Nationalteam startet am 23. Mai mit dem Trainingslager in Südtirol in die Turniervorbereitung. Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt gesagt, dass es schon wichtig wäre, dass Neuer nicht ohne Spielpraxis im Verein zum Nationalteam käme.

Beim FC Bayern ruhen die Hoffnungen auf der Torwartposition in der heißen Endphase der Saison zunächst einmal weiter auf Sven Ulreich. Dem 29-Jährigen erteilte Heynckes vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Sevilla an diesem Mittwoch ein großes Lob. Ulreich habe sich von einem „total verunsicherten Torwart“ bei seiner Rückkehr als Trainer nach München im vergangenen Oktober zu einem absoluten „Rückhalt“ der Mannschaft entwickelt. „Er hat uns sehr viele Spiele gewonnen“, erklärte Heynckes.

Im Herbst 2017 habe Ulreich „überhaupt keine Anerkennung“ außerhalb des Vereins gehabt. „Das hat sich extrem verwandelt. Er ist nicht nur einer der besten Torhüter der Bundesliga geworden, er hat jetzt Anerkennung im Club und außerhalb“, sagte Heynckes: „Es war von Nutzen, dass ich ihm von Anfang an mitgeteilt habe, dass er meine Nummer eins ist.“ Der deutsche Rekordmeister hatte den auslaufenden Vertrag von Ulreich erst kürzlich um drei Jahre bis 2021 verlängert.

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