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Laienspielschar probt Klatsch im Treppenhaus

HERBERN Die Proben für das neue Theaterstück haben begonnen. Wenn auch die Handlung eher einfach gestrickt ist, das Stück verlangt den Mimen so einiges ab.

von Von Bettina Nitsche

, 01.10.2008
Laienspielschar probt Klatsch im Treppenhaus

Mit viel Spaß bei der Sache: Die KAB-Laienspielschar ist in die neue Theatersaison gestartet.

Seit zwei Wochen stecken die Schauspieler bereits jeweils dienstags und donnerstags ihre Nasen in die Bücher und arbeiten sich durch die Texte. Plattdeutsche Texte natürlich. Denn geplant ist die Aufführung einer Komödie in vier Akten von Jens Exler. Der Titel "Quaterie int Treppenhaus" verrät eigentlich schon alles. Es geht um Tratsch. Nichts anderes. Lange Texte Aber dennoch birgt dieser auf den ersten Blick so einfach anmutende Klatsch im Treppenhaus so seine Schwierigkeiten. "Die Handlung in diesem Stück ist eher einfach gestrickt, dafür allerdings sind die Spieler mit dem Lernen gefordert", verrät Paul Ophaus von der Herberner Laienspielschar. Lange Texte müssen Mathilde Forsthövel, Carolin Streyl, Alfred Brochtrop, Christoph Freise, Marion Kraß, Karsten Abend und Uwe Kastien auswendig lernen. Das Stück, das übrigens von Hermann Homann ins münsterländische übertragen wurde und im Theaterverlag Karl Mahnke-Verden/Aller erschienen ist, wurde von Regisseurin Rita Schenking ausgesucht. Weitere Laienschauspieler gesucht "Entsprechend unserer Personalsituation", lächelt Ophaus ein wenig gequält. Denn Leute zu finden, die mitspielen, das gestaltete sich als äußerst problematisch. "Wer also Lust hat, bei uns mitzumachen, der kann sich jederzeit gerne bei mir melden", appelliert Paul Ophaus auf diesem Wege an weitere Interessenten.   Mit Christoph Freise und Uwe Kastien geben in diesem Jahr zwei Neulinge ihr Debüt. Für die Laienspielschar ein großes Glück, denn Heinrich Roters und Daniel Zimmermann setzen in diesem Jahr mit dem Spielen aus. Sie haben sich dem Bühnenbild verschrieben, das sie und ihr Team vor eine große Herausforderung stellen wird. Denn dieses stellt die nächste Schwierigkeit der geplanten Aufführung, die einigen auch aus dem Ohnsorg-Theater bekannt sein dürfte, dar. Treppenhaus als Bühnenbild "Es muss ein Treppenhaus konstruiert werden", bringt es Ophaus, der gemeinsam mit Walburga Sennekamp wieder als Souffleur hinter den Kulissen fungiert, auf den Punkt. Aber noch ist ein wenig Zeit. Zunächst einmal beschränkt sich die Arbeit auf das zweimalige Lesen pro Woche in der Gaststätte Hennemann. Ab November soll es dann auf die Bühne - zunächst mit provisorischem Bühnenbild - in die Aula der Theodor-Fontane-Schule gehen. Spätestens am 20. Dezember benötigen nur noch die Souffleusen die kleinen roten Bücher, die Schauspieler müssen ihre Texte bis dahin beherrschen. Denn dann findet um 15 Uhr die große Generalprobe statt.

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