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Kindergärten St. Benedikt und St. Hildegardis werden zum Familienzentrum

HERBERN Die Zukunft des Kindergartens heißt Familienzentrum. Dies wurde bei einer Fortbildung deutlich, zu der 23 Erzieherinnen der beiden Herberner Kindergärten im Pfarrheim zusammenkamen. Unter der Leitung von Diplom-Pädagogin Sabine Barelmann erarbeiteten die Pädagoginnen Aufgaben, die für die Zertifizierung als Familienzentrum erforderlich sind.

von Von Wolfgang Gumprich

, 09.10.2008
Kindergärten St. Benedikt und St. Hildegardis werden zum Familienzentrum

Erwachsenenbildnerin Sabine Barelmann und die beiden Herberner Kindergartenleiterinnen Ulrike Büker und Ulla Bubolz V.l.) führten durch das Fortbildungsseminar zum Thema "Familienzentrum".

„Das sind vier Leistungs- und vier Strukturbereiche, erklärt Sabine Barelmann, „das Land vergibt Punkte, von denen die Einrichtungen mindestens 28 erreichen müssen.“   Aber, da ist sich die Erwachsenenbildnerin sicher, „die werden hier in Herbern garantiert erreichen“. Sie rechnet damit, dass nach dem Einreichen der Akten eine Begehung der beiden Kindergärten im Sommer erfolgen und dass dann anschließend das Gütesiegel überreicht wird.

  Damit wären die beiden Herberner Kindergärten dann als Familienzentrum „geadelt“. Bei ihrer Tagung, so berichteten die beiden Leiterinnen Ulla Bubolz und Ulrike Büker, sei den Erzieherinnen aufgefallen, dass viele Anforderungen für die Zertifizierung als Familienzentrum bereits „täglich Brot“ seien und schon seit vielen Jahren gemacht würden.   Verstärkt werden müsste beispielsweise die Elternarbeit. Andere Vorschläge zur Verbesserung bezogen sich auf die pädagogische Arbeit, zum Beispiel Patenschaften für Tiere auf dem Bauernhof zu übernehmen. 

„Ein Familienzentrum,“ fasst Ulrike Büker die Idee zusammen, „soll all die Stärken, Angebote für die Menschen, die in Herbern wohnen, bündeln und verbinden.“ Dazu werde es auch noch mehr Projekte geben, die die beiden Kindergärten gemeinsam durchführen werden.   Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung betraf das Logo: „Wir suchen ein Logo für das Familienzentrum und einen griffigen Namen, unter dessen Dach sich die beiden Kindergärten sammeln,“ erläutert Ulla Bubolz.