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Henri Schulze Lutum: Kanne-Tipps machen Beine schnell

SELM Was haben Doppelolympiasiegerin Britta Steffen und das Borker Radfahrtalent Henri Schulze-Lutum gemeinsam? Die Antwort ist ganz einfach, beide haben ihren Erfolg teilweise Wilhelm Kanne zu verdanken.

von Von Malte Woesmann

, 07.10.2008

Dieser beliefert schon seit Jahren Spitzensportler im In- und Ausland mit seinen Produkten, immer wieder mit durchschlagendem Erfolg. Zuletzt holte Schwimmerin Britta Steffen bei den Olympischen Spielen in Peking zweimal die Goldmedaille. Als Dank schrieb sie sogar noch aus der chinesischen Hauptstadt eine Postkarte.

Und auch Henri Schulze-Lutum gab, nachdem er ein paar Tipps bekam, richtig Gas. Seit 2003 fährt der mittlerweile 18-Jährige Rad, seit 2006 unterstützt von Wilhelm Kanne. Dieser fuhr lange Jahre selber Radrennen und bestritt auch erst vor ein paar Wochen wieder ein Rennen. "Wichtig ist, dass das Immunsystem bei Sportlern gestärkt ist, dann sind sie nicht so anfällig für grippale Infekte", so Kanne. Bei Henri Schulze Lutum scheint dies zu wirken. "Ich hatte in diesem Jahr keine Krankheit", so das Radfahrtalent. Für seinen Rennstall hat er in diesem Jahr viele erfolgreiche Rennen bestritten. Achter Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Höhepunkt war sicherlich der achte Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. "Und da habe ich sogar noch etwas Pech gehabt", sagt der Schüler des Selmer Gymnasiums. Sonst wäre eine vordere Platzierung noch möglich gewesen. Titel sprangen aber auch heraus in diesem Jahr. So wurde Henri gegen ein starkes Fahrerfeld Niederrheinmeister oder auch Vizemeister Norddeutschland.

Das letzte Rennen bestritt er vor ein paar Tagen in Dortmund-Brackel. Auch dort landete er ganz oben auf dem Treppchen. Jetzt ist aber einmal Pause. Erst im November steigt Henri wieder in das Training ein. "Dann trainiere ich aber auch mal nicht nur im Sattel", sagt er. Ab Januar tritt er in der Vorbereitung wieder richtig in die Pedale. 300 bis 400 Kilometer kommen so schnell pro Woche zusammen.

Ob er einmal Radrennprofi werden möchte, weiß der Schüler noch nicht. "Bei den ganzen Dopinggeschichten n den letzten Jahren gibt es ja eigentlich gar keine sicheren Arbeitsplätze mehr in der Branche", so Schulze-Lutum. Ein BWL-Studium oder Sportmedizin würde ihn vielleicht neben dem Radrennsport reizen. Und als Sportmediziner könnte er dann seine gesammelten Erfahrungen an den Nachwuchs weiter geben.

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