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Henkel erwartet in diesem Jahr harten Preiswettbewerb

Düsseldorf. Der Konsumgüterhersteller Henkel (Persil, Schwarzkopf, Pritt) rechnet auch in diesem Jahr mit harten Preiskämpfen bei Waschmitteln und Kosmetik. „Im Konsumgütergeschäft wird sich der intensive Preiswettbewerb 2018 weiter fortsetzen“, prognostizierte Henkel-Chef Hans Van Bylen am Montag auf der Hauptversammlung des Markenartiklers in Düsseldorf. Das Wachstum in diesem Bereich werde auch deshalb etwas schwächer ausfallen als im Industriegeschäft.

Henkel erwartet in diesem Jahr harten Preiswettbewerb

Hans van Bylen stellt sich zu einem Foto auf. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Bereits bei der Vorstellung der Bilanz für 2017 hatte das Unternehmen über den Preisdruck und den Verdrängungswettbewerb vor allem in der Kosmetiksparte geklagt. Hier lag das Wachstum zuletzt unter den Erwartungen. Anfang 2018 belasteten außerdem Lieferschwierigkeiten das Konsumgütergeschäft in Nordamerika. Ursache war eine Umstellung der Liefer- und Logistiksysteme. Es werde mit Hochdruck an der Lösung der Probleme gearbeitet. Die Situation habe sich bereits deutlich verbessert. „Wir erwarten, dass sich im Laufe des zweiten Quartals die Lieferkette wieder normalisieren wird“, sagte Van Bylen. Ausdrücklich bestätigte der Manager noch einmal, dass Henkel trotz der Schwierigkeiten an seinen Prognosen festhalte.

2018 will Henkel demnach aus eigener Kraft beim Umsatz um zwei bis vier Prozent zulegen. Auch die Gewinnmarge und der bereinigte Gewinn je Aktie sollen sich weiter verbessern.

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