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Heimserie ist gerissen

Frauenfußball

Jede Serie findet mal ein Ende. Ärgerlich, dass der 1. FFC nach neun ungeschlagenen Heimspielen (acht Siege) gegen den BSV Ostbevern erstmals den das Hohenhorst-Stadion als Verlierer verließ. Trotz früher Führung unterlag das Team von Trainer Andreas Krznar dem Tabellenvierten mit 1:2 (1:0).

RECKLINGHAUSEN

von Katja Wehrland

, 13.04.2015
Heimserie ist gerissen

Ihr Führungstreffer reichte nicht zum Sieg: FFC-Spielmacherin Pakize Gözde Dökel tanzt hier Ostbeverns Michelle Schlattmann aus.

„Das war heute ein kollektiver Totalausfall“ analysierte ein enttäuschter Andreas Krznar. Sein Team brauchte knapp eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Immer wieder verlor der 1. FFC das Spielgerät bereits im Mittelfeld und lief in die Ostbevener Gegenstöße. Erste Recklinghäuser Torannäherung war eine Flanke von Elsa Dins, die per Kopfballverlängerung von Karina Schymik zu Chiara Tat gelangte. Letztere war allerdings zu überrascht, der Ball ging ins Toraus (13.). Eine Zeigerumdrehung später narrte Pakize Gözde Dökel gleich Gegenspielerinnen, den folgenden Schuss klärte BSV-Torhüterin Nina Potthoff nur ungenügend. Der Nachschuss von Dins wurde abgeblockt. Doch dann klappte es mit dem Toreschießen: Schymik bediente Dökel, die vor Potthoff die Nerven behielt und ins rechte Eck versenkte – 1:0 (34.). Noch vor dem Pausenpfiff ließ erneut Dins die Chance aus, die Führung auszubauen. Am Sechzehner tanzte sie zwei Abwehrspielerinnen aus, doch der Schlenzer flog knapp über den Kasten (37.). Nach Wiederanpfiff fand das Krznar-Team überhaupt keinen Zugriff mehr. Es spielten nur noch die Gäste. Speziell Alexandra Füchtenbusch spielte sich in den Fokus: Zunächst verzog Ostbeverns Torjägerin (elf Saisontore) knapp aus der Distanz (58.) und nur zwei Minuten später wurde ihr Schuss im letzten Moment geblockt. Im dritten Anlauf gelang dann doch der 12. Saisontreffer. Auf Zuspiel von Laura-Marie Glenzki blieb Füchtenbusch gelassen, schob zum 1:1 ein (64.). Ostbevern blieb am Drücker und schnürte den FFC in dessen Hälfte ein. Kapitänin Anna-Lena Klos     Verzweiflungsschuss aus gut 30 Metern ging über das Tor (77.). Dann trat erneut Füchtenbusch in Erscheinung: Ihr Zuspiel veredelte die eingewechselte Charlotte Heithoff zum Siegtreffer – 1:2 (88.). Krznar machte seinem Unmut nach Abpfiff Luft: „Das werden wir im Training läuferisch aufarbeiten. Wer zu faul ist am Sonntag auf dem Platz zu laufen, der muss eben im Training ran.“ Klingt nach sehr schweißtreibender Arbeit.