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"Tiet för di" auch für die Pflegenden

07.10.2008

Heek Gute Resonanz fand der erste Angehörigenabend zum Demenzcafé "Tiet för di": Zahlreiche Angehörige waren gekommen, um sich über das Café zu informieren. Es bietet seit einem Jahr den Demenzerkrankten die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die verbliebenen Fähigkeiten werden aktiviert und erhalten. Zudem ist es Entlastung in der Rundum-Betreuung durch die Angehörigen.

Uwe Bröcker informierte an diesem Abend über die neuen Leistungen der Pflegeversicherung. Gerade für Menschen mit einem erhöhten Betreuungsaufwand wie bei Demenzerkrankten, werden künftig mehr Leistungen von der Pflegeversicherung erstattet. Christiane Gausling ging danach auf die Ziele des Demenzcafés in Legden und Heek ein. Sie stellte das Programm der Nachmittage vor, ferner erläuterte sie das Kontrollinstrument "Dementia care mapping" (DCM). Damit werde das Wohlbefinden der Teilnehmer ermittelt, zudem biete es für die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihr eigenes Handeln zu überdenken oder auch zu verändern.

In der folgenden Diskussion wurde festgestellt, dass das Demenzcafé eine echte Bereicherung sowohl für Demenzerkrankte wie auch für deren Angehörigen ist. Zudem wurde der Wunsch geäußert, dass der Angehörigenabend regelmäßig stattfinden soll - dieser Anregung wolle die Caritas umgehend nachkommen, hieß es.

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