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Stricken gegen die Not

Heek Seit nunmehr 30 Jahren engagiert sich der Leprakreis Nienborg für die Belange Notleidende. Mit Interessierten und den Vereinen der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz soll dieses Jubiläum am kommenden Samstag begangen werden.

26.06.2007

Die Gruppe besteht zurzeit aus 14 Mitarbeiterinnen aus beiden Ortsteilen Heek und Nienborg. 1977 haben sie begonnen, für eine Aktionsgemeinschaft in Münster Handarbeiten zu fertigen. Nach einigen Jahren kamen Bastelarbeiten und eine Cafeteria hinzu. Die Aktionsgemeinschaft veranstaltet seitdem einmal im Jahr am Volkstrauertag einen Basar zu Gunsten der Leprakranken.

Erlös für Hilfsprojekte

Die Einnahmen der Basare werden an das DAHW (früher: «Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk»/ heute: «Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe») überwiesen. Von der Bundeszentrale des eingetragenen Vereins in Würzburg aus werden dann die Gelder für ausgesuchte Projekte in der Dritten Welt zur Verfügung gestellt. Damit leisten die Heeker und Nienborger seit vielen Jahren einen Beitrag zur professionellen Begleitung von über 300 Hilfsprojekten in mehr als 40 Ländern. Lepra ist eine Krankheit der Armut, aber heute eine heilbare Krankheit. «Das DAHW konnte dazu beitragen, dass rettende Medikamente entwickelt und 2,1 Millionen Leprakranke geheilt wurden», stellt die örtliche Lepra-Aktionsgemeinschaft um Hedwig Wenke aus Nienborg fest. Ihr wichtigstes Anliegen zum runden Geburtstag ist, den Bürgern für ihre Unterstützung zu danken. Denn: Hätten sie nicht stets die Basare genutzt, wären die Aktivitäten zweifellos schnell erlahmt.

Referenten berichten

Zur Messe am Samstag, 30. Juni, um 18 Uhr in der St. Peter und Paul-Kirche sind alle Freunde und Gönner des Aktionskreises sowie die ganze Gemeinde einladen. Die Referenten Tönnes und Stockhausen (Münster) werden während des Gottesdienstes von der Lepraarbeit berichten.

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