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Schwein hat Eicheln zum Fressen gern

Heek Sie haben ordentlich was auf den Rippen. Das macht ihren besonderen Reiz aus - ganz nach dem Geschmack ihrer Fans. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

05.10.2007

Das Fleisch der "Swattbunten", wie die Bunten Bentheimer Schweine im Volksmund heißen, sei einfach lecker, sagt der Heeker Metzgermeister Christoph Laschke, Mitglied der Schutzgemeinschaft Buntes Bentheimer Schwein - und das eben wegen der ordentlichen Speckschicht. Die wäre dem Borstentier bald zum Verhängnis geworden. Denn Fett war lange nicht gefragt in der deutschen Küche, "und das obwohl es doch Geschmacksträger ist", wie Laschke betont.

Die Feinschmecker auf zwei Beinen sorgen inzwischen nicht nur dafür, dass es die nach wie vor am stärksten bedrohte deutsche Nutztierrasse nach wie vor gibt. Sie kümmern sich auch darum, dass die Feinschmecker auf vier Beinen - die mit Rüssel, schwarz-weißer Borstenhaut und mit Schlappohren - auch Leckereien bekommen: Eicheln.

"Im vergangenen Jahr haben wir erstmals dazu aufgerufen, Eicheln zu sammeln", so Laschke. Die Resonanz sei sehr gut gewesen - sowohl in den Wäldern zwischen Laer und Coesfeld, in denen Interessierte 32 Tonnen Eichen gesucht haben, als auch später auf dem Teller. Der westfälische Knochenschinken brauche sich nicht hinter dem Seranoschinken zu verstecken, ist nicht nur Laschke überzeugt. Auch die Besucher der Feinschmeckermesse, Salone del Gusto in Turin, kosteten dort das Borstenvieh mit Schweinespeck - und der Vorliebe für die Früchte der Eiche. sy-

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