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Kreative Elemente helfen Kindern

22.06.2007

Heek Nach der Pisa-Studie startete ein wahrer «Sprachförderungsboom» in Deutschland. Die Erkenntnis, dass Sprache eng mit Bildung verbunden ist, begünstigte die Förderprogramme in Schulen und Kindergärten.

Auch in der Alexander-Hegius-Grundschule in Heek finden seit einigen Jahren Sprachtrainings statt, die die sozial- kommunikativen Fähigkeiten der Kinder fördern und auf den Schriftspracherwerb vorbereiten. Nun haben 20 Kinder im Alter von sechs Jahren, die kurz vor der Einschulung stehen, nach erfolgreicher Teilnahme am Sprachförderkurs beim Abschlussfest ihre Urkunden in Empfang genommen.

«In der Sprachförderung suchen wir nach anderen Wegen als den herkömmlichen Lern- und Trainingsmethoden. Ein Mittelweg zwischen Spielen und Lernen wird den Kindern mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht», so Dipl.-Sozialpädagogin Christel Mers (Foto). Zusammen mit Martina Kemper, ebenfalls Dipl.-Sozialpädagogin, unterrichtet sie seit Januar die beiden Gruppen «Plappermäuler» und «Plaudertaschen».

Unterstützung finden sie seit Ostern durch die beiden zusätzlichen Kräfte Johannes Kuiper und Waltraud Hüsing, so dass Gruppenteilungen und Einzelarbeit ermöglicht werden konnten. «Gerade bei den - für die Kinder anstrengenden - Hör- und Wahrnehmungsübungen darf die Anzahl der Kinder nicht zu groß sein», so Martina Kemper.

Kreative Elemente bereicherten die Sprachförderung, wie zum Beispiel «Einkaufen im Kaufladen», das «Handpuppentheater» und die «Tast- und Sinnesstraße». Auch Reime, Bewegungslieder, Fingerspiele, kleine Gedichte und Verse machten den Kindern großen Spaß.

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