Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Illegaler Griff zur Motorsäge bleibt nicht ohne Folgen

Ausschuss: Heftige Kritik an «Baumfrevler»

01.06.2007

Heek Der Gemeinde Heek ist ein Schaden entstanden, den die Verwaltung jetzt zu beziffern hat, um einen Ersatzanspruch geltend zu machen - so lautet das Fazit einer intensiv geführten Diskussion über die weitere Vorgehensweise, nachdem ein Anwohner im Bereich «Up'n Hoff» eigenmächtig mehrere Bäume stark zurückgeschnitten hat, die sich nicht auf seinem Grundstück befinden. Dies könne so nicht hingenommen werden, war die einhellige Meinung im Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Denkmalpflege. Zur Vorgeschichte: Bereits zwei Mal hatte sich der Fachausschuss mit einem Bürgerantrag auf Fällung besagter Bäume befasst, die den Anwohner offenbar stark beeinträchtigen. Da für den Gesamtbereich «Up'n Hoff» allerdings ein städtebauliches Gutachten mitsamt Grünordnungsplan erstellt wird, hatte das Gremium den Fall vorerst zurückgestellt, um später eine Entscheidung innerhalb eines Gesamtkonzepts zu treffen. So lange wollte der Anwohner offenbar aber nicht mehr warten und griff zur Motorsäge. «So geht es nicht», stellte Bürgermeister Dr. Kai Zwicker klar: «Bäume, die auf Gemeindegrund stehen, kann man nicht einfach beschädigen. Uns ist ein Schaden entstanden, und der muss ersetzt werden.» In welcher Form dies zu geschehen hat - etwa durch Ersatzpflanzungen - soll entschieden werden, wenn der Grünordnungsplan vorliegt. Zunächst sollen die verstümmelten Gewächse stehen bleiben, und die Verwaltung wird sich um die Ermittlung der Schadenshöhe kümmern, lautete der einstimmige Beschluss des Ausschusses. mel

Lesen Sie jetzt