Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Hecken sind Vogelheimat

Holsterhausen. Hecken sind Behausungen. Vögel und Insekten fühlen sich dort geborgen. Deshalb gibt es eine Schonzeit für Hecken. Vom 1. März bis zum 30. September sollen Hecken nicht gekappt werden. Das stört brütende Vögel, das kann sogar ihren Tod bedeuten. Ein Holsterhausener Bürger regt sich deshalb sehr darüber auf, dass Bauarbeiten eine Hecke rund um sein Mietshaus am Söltener Landweg zerstört haben. Erst einmal ist das im April geschehen, also mitten in der Heckenschutzzeit. Dann sollen Vögel in der Hecke gebrütet haben. „Die waren ganz aufgeregt, als die Baumaschinen kamen und alles Grün zerstört haben.“

Die Wohnungsgesellschaft bestreitet aber, dass noch Vögel in den Hecken waren. Die Mitarbeiter sagen, sie hätten das überprüfen lassen und erst dann gehandelt.eng

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

KINA Dorstener Zeitung

Neuer Sportpark

Hervest. In Hervest soll auf dem ehemaligen Zechengelände ein Sportpark entstehen. Dort sollen große und kleine Kinder draußen spielen können. Geplant sind zum Beispiel ein Barren und eine Bank, an der man seine Arme trainieren kann. Außerdem soll es Trampoline, Tischtennisplatten und einen Fußballplatz geben. An Sprayer-Wände dürfen die Jugendlichen Graffiti sprühen. Auch Sitzgelegenheiten zum Ausruhen soll es geben.mehr...

KINA Dorstener Zeitung

Gepunktete Schweine

Von Jennifer RiedigerAltendorf-Ulfkotte. Auf dem Hof Vortmann gibt es seit 2008 einen Hofladen. Dort verkauft die Familie Erdbeeren, Himbeeren, Spargel, aber auch Fleisch von besonderen Schweinen, den Bunten Bentheimern. Die Schweine haben Schlappohren und schwarze Punkte. Sie haben aber auch einen höheren Fettgehalt im Fleisch als andere Schweine. Auch deshalb wären sie in den 1990er-Jahren fast ausgestorben. Denn die Menschen wollten vor allem fettarmes Fleisch essen.mehr...

KINA Dorstener Zeitung

Freiwillig ins Gefängnis

Dorsten. Gefängnis ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Sollte man meinen. Dass jemand freiwillig dorthin möchte, ist kaum vorstellbar. Und doch gibt es einen Mann in Dorsten, der genau das will. Er ist extra bei jemandem eingebrochen, damit man ihn erwischt und ihn ins Gefängnis steckt. Ein Einbruch ist ein schweres Vergehen. Denn man schellt nicht bei jemandem an und wartet, dass man ihn einlässt. Sondern man verschafft sich heimlich Zutritt zu einer Wohnung oder zu einem Haus. Dieser Mann jedenfalls hat den Einbruch begangen, um endlich ins Gefängnis zu kommen. Da konnten die Menschen im Gericht nur verwundert den Kopf schütteln. Als Grund für seinen Herzenswunsch gab der Mann an, dass er dann nicht mehr auf der Straße leben müsste. Das ist für ihn nämlich viel schlimmer.engmehr...