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Hamann widerspricht Scholl-Kritik an „Laptop-Trainern“

Bremen. Ex-Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann hat seinem früheren Mitspieler Mehmet Scholl in der Bewertung von jungen Trainern widersprochen. „Es ist gut, dass die jungen Leute da sind, weil sie den Fußball im Moment besser machen“, sagte Hamann im Interview des „Weser-Kurier“.

Hamann widerspricht Scholl-Kritik an „Laptop-Trainern“

Kann sich der Trainer-Kritik von Mehmet Scholl nicht anschließen: Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann. Foto: Andreas Gebert

Scholl hatte die sogenannten Laptop-Trainer kritisiert („Sie sind nicht wirklich an den Menschen und den Fußballern interessiert“), bei denen der individuelle Spieler zu kurz käme.

Hamann hingegen lobt vor allen Werder Bremens Florian Kohfeldt, den er neben Hoffenheims Julian Nagelsmann für den besten jungen Coach derzeit halte. „Ich habe das Gefühl, dass da etwas am Wachsen ist“, sagte der 44-Jährige. „Seitdem Kohfeldt da ist, gehen die Leute in Bremen aus dem Stadion nach Hause und sagen: Das ist unsere Mannschaft. Das in der kurzen Zeit zu schaffen, ist eine Leistung.“

Hamann imponiere vor allem der spielerische Ansatz, mit dem sich der Ex-Meister im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga profiliert habe. „Ich weiß nicht, ob es das überhaupt schonmal gegeben hat“, sagte der heutige TV-Experte. „Das ist etwas Außergewöhnliches, und das muss wertgeschätzt werden.“

Der frühere Bayern- und Liverpool-Profi äußerte sich hingegen in Bezug auf Schalkes Domenico Tedesco zurückhaltend. „Er schafft es im Moment, Schalke zu stabilisieren. Wenn du konstant oben bleiben willst, musst du aber lernen, das Spiel mit dem Ball zu kontrollieren“, sagte Hamann. „Der nächste Schritt ist es, spielerische Lösungen zu finden.“

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