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Hitze, Hagel und Starkregen

Unwetter und Gewitter in Haltern möglich

Bis in die Morgenstunden von Mittwoch könnten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) schwere Gewitter und Unwetter in Haltern am See auftreten. Doch das ist nicht die einzige Warnung für die Seestadt.

Haltern

, 29.05.2018
Hitze, Hagel und Starkregen

Bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch könnte es in Haltern zu starkem Gewitter kommen. © picture alliance / Francisco Neg

Seit Dienstagmittag informiert der Deutsche Wetterdienst (DWD) über schwere Gewitter und Unwetter, die in Haltern auftreten könnten. Bis um 2 Uhr am Mittwochmorgen besteht erhöhte Unwettergefahr, vor allem durch heftigen Starkregen, so der DWD. Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter können dann runterkommen. „Punktuell kann es durch langsam ziehende Gewitterzellen auch zu Regenmengen von 60 bis 70 Litern pro Quadratmeter oder mehr in kurzer Zeit kommen“, heißt es auf der Internetseite des DWD.

Hinzu kommen können Hagelkörner von bis zu 4 Zentimeter Durchmesser. In der Nacht zu Mittwoch sollen sich die Gewitter dann abschwächen.

Seit drei Tagen erhöhte Warnung vor Hitze in Haltern

Seit drei Tagen besteht darüber hinaus eine starke Wärmebelastung durch Hitze in Haltern. Bis 19 Uhr warnt der Wetterdienst für Dienstag deshalb vor Hitze.

Laut dem Förster des Regionalverbands Ruhr Kersten Blaschczok sollten Spaziergänger im Wald deshalb besondere Vorsicht walten lassen: „Unter Bäumen kommt bei so einer geringen Menge Regen wie in den letzten Tagen fast gar nichts unten an.“ Die hiesigen Sandböden trockneten sehr schnell aus, Waldbrandgefahr gebe es schnell. Eine Selbstentzündung durch Gewitter sei möglich, die größte Ursache für Brände sei aber die Fahrlässigkeit der Waldbesucher. Will man einen Brand melden, hilft die Smartphone-App „Hilfe im Wald“ bei der Orientierung, rät Blaschczok.

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Das ist im Ernstfall zu tun:

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt davor, dass bei Blitzschlägen Lebensgefahr besteht. Außerdem könne es bei Platzregen zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Das ist laut BBK im Ernstfall zu tun:

  • Alle Fenster und Türen schließen
  • Gegenstände im Freien müssen gesichert werden
  • Es sollten sich keine Personen im Freien aufhalten
  • Von Bäumen, Gebäuden, Hochspannungsleitungen und Gerüsten sollte man sich fernhalten
Hier geht es zur Katastrophen-WarnApp Nina.