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Polizei sieht mögliche Verbindung zwischen Vorfällen

Hingen Überfälle um Halterner Bahnhof zusammen?

Innerhalb von einer Woche waren im Februar Jugendliche im Umfeld des Bahnhofs mit Messern bedroht und ausgeraubt worden. Jetzt sieht die Polizei in Recklinghausen einen möglichen Zusammenhang zwischen den Vorfällen.

Haltern

, 08.05.2018
Polizei sieht mögliche Verbindung zwischen Vorfällen

Im Umfeld des Halterner Bahnhofs ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Überfällen gekommen. (a) Spiller © Eva-Maria Spiller

Die Polizei sieht einen möglichen Zusammenhang zwischen zwei Raubüberfällen, die sich im Februar im Umfeld des Halterner Bahnhofs abgespielt haben. „Die Vorgehensweise und die Beschreibung der Tatverdächtigen ist in beiden Fällen schon sehr ähnlich“, sagt die Pressesprecherin der Polizei Recklinghausen, Ramona Hörst.

Fünf Unbekannte bedrohen Jugendliche mit Messer

Am Abend des 19. Februar hatten fünf Unbekannte einen 17-Jährigen auf dem Weg zum Bahnhof auf der Recklinghäuser Straße mit einem Messer bedroht. Die Tatverdächtigen klauten seine Geldbörse.

Nur wenige Tage später, am 23. Februar, wurden vier junge Sythener am Schulzentrum an der Holtwickerstraße von fünf Unbekannten bedroht. Auch hier zückten die Tatverdächtigen Messer und wollten Geld von den Sythenern erpressen. Einer der Tatverdächtigen schlug einen Jugendlichen so stark mit der Faust ins Gesicht, dass er mit einer Platzwunde ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Ob es eine Spur in den April gibt, ist noch unklar

Bisher seien aber in beiden Fällen noch keine Tatverdächtigen ermittelt worden. „Wir haben noch Spuren, denen wir nachgehen können“, sagt Hörst.

Ob die Vorfälle aus dem Februar auch in Verbindung stehen mit dem Überfall aus dem April, sei bisher nicht klar, sagt Hörst. Am 7. April hatten drei unbekannte etwa 16-jährige Jugendliche drei 19-Jährige auf der Holtwicker Straße in Richtung Bahnhof überfallen. Mithilfe eines Schlagstocks und eines Elektroschockers erpressten die Tatverdächtigen zwei Portemonnaies von den Opfern.