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Röntgenbilder nur noch in digitaler Form

HALTERN Röntgenbilder gibt´s am St. Sixtus-Hospital bald nur noch digital. Zurzeit wird die Technik umgerüstet.

von Von Elke Rüdiger

, 09.10.2008
Röntgenbilder nur noch in digitaler Form

Irmgard Lammering und Werner Buthmann an der Identifikationsstation, das die Röntgenbilder sofort für alle Ärzte im Krankenhaus zugänglich speichert und Ausschnitte vergrößern kann.

Die Zeiten, in denen Schwestern und Pfleger in den Keller laufen, um Röntgenbilder einzusortieren oder hervorzukramen, gehören der Vergangenheit an. High Tech greift im St. Sixtus-Hospital immer weiter um sich.

Die Arbeiten für die neue digitale Röntgentechnik laufen auf Hochtouren, das qualitativ wesentlich bessere Speicher-Folien-System ist bereits installiert.

Das klassische Röntgenbild, das zuvor auf einem speziellen Film belichtet werden musste, weicht den sofort digital auf dem Computermonitor zur Verfügung stehenden Bildern, auf die dann auch mehrere Ärzte gleichzeitig zugreifen und eine Telefonkonferenz abhalten können.

Das hat viele Vorteile, freuen sich Krankenhaus-Geschäftsführer Werner Buthmann und Irmgard Lammering, Leiterin der Röntgenabteilung. „Die digitale Technik verhindert, dass Patienten einer unnötigen Strahlendosis ausgesetzt werden“, erklärt Buthmann. Und die 46-jährige Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentin ergänzt: „Denn bei dem konventionellen Röntgenverfahren gab es immer mal wieder Fehlbelichtungen, so dass weitere Aufnahmen angefertigt werden mussten.“

Ein weiteres Plus der neuen Technik ist die erleichterte Diagnosestellung: Denn die Fotos, die sich jederzeit auf den Krankenhaus-Rechnern abrufen lassen, sind nicht nur gestochen scharf, sondern lassen sich auch sofort weiter bearbeiten. Bei unklaren Befunden könnten gezielt einzelne Bereiche des Bildes vergrößert werden. Wenn Bilder benötigt werden, sind sie jederzeit auf den Krankenhaus-Rechnern abrufbar.

Digital gespeicherte Bilder können nicht verloren gehen – die Datensicherung sei für 30 Jahre garantiert, so Irmgard Lammering. Das erspare Raum und dadurch weitere Kosten. Ein erfreulicher Nebeneffekt für Werner Buthmann. Für Haltern belaufen sich die Kosten für die digitale Technik auf 98.000 Euro, hinzu kommen 38.000 Euro für die Befundungsmonitore.

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