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Realschüler sind stark im Miteinander

Theater gegen Mobbing

04.06.2007

Haltern Immer wieder schreien sie ihr ins Ohr. «Was glaubst Du, wer Du bist?» Immer lauter wird der Ton, immer gewalttätiger die Auseinandersetzung. «Mir reicht's!», schreit Nadine und ballt die Faust. «Ab heute wehre ich mich.» Lösungsansätze zur Förderung der Konfliktkultur wollen die zwölf Darsteller des arbeitskreises soziale bildung und beratung in einem gewaltpräventiven Projekt zum Ausdruck bringen. Gemeinsam mit den sechsten Schuljahren der Realschule haben sie einen Vormittag lang die Jugendlichen für das Thema Mobbing sensibilisiert. Während die Schüler wirklich erlebte Mobbing-Szenen auf der Bühne nachstellen, zeigen die Profis ihrerseits, was Mobbing ist und welch gravierende Folgen es haben kann. «Wir gehen mit unseren Projekten in Schulen und fordern Lehrer auf, aktiv zu werden und das Problem anzugehen», so Andreas Raude von Arbeitskreis. In Haltern sind sie bereits zum zweiten Mal. «Das Projekt zeigt Effizienz bei Eltern, Schülern und Lehrern», sagt Schulleiter Michael Weiand, «daher haben wir das Mobbing-Projekt wiedergeholt.» Denn, so belegen neue Studien, jedes siebte Kind erlebt während seiner Schullaufbahn einmal die Hilflosigkeit des Mobbings. june Schule anders erleben, ist der Anspruch des Projekts «Stark im MiteinanderN», das partnerschaftlich von der Westfälischen Provinzial, dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe (JRK), dem arbeitskreis soziale bildung und beratung und der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster entwickelt wurde.

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