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Papas staunten Bauklötze

Haltern Väter haben meist wenig Zeit. Was im Kindergarten so läuft, geht an ihnen häufig vorbei. Am Samstagvormittag konnten sie sich von ihren Sprösslingen deren Alltag zeigen lassen.

29.10.2007

Im Kindergarten St. Sixtus hat diese Aktion inzwischen Tradition. "Mal dürfen die Mütter, mal die Großeltern oder die Tanten", erklärt Sandra Baumeister, Leiterin der Einrichtung. "Bei der Gelegenheit haben wir Erzieherinnen Zeit und Muße, mit den Angehörigen ins Gespräch zu kommen." Und dass Papa ebenso gut Kastenspringen kann wie der Nachwuchs - das verfolgten alle mit viel Spaß. Die Turnhalle mit Bankrutsche und Kletterwand blieb zwar den Kleinen vorbehalten, aber die Papas mussten staunen, was man damit so alles anfangen kann. Bauklötze staunten sie auch - und verbauten sie - über die vielen Gestaltungsmöglichkeiten mit Buntstiften, Papierschere oder Knetgummi. Allesia (3) und Amina (3) finden es toll, dass ihre Väter Nino und Fabian endlich mal mit am Tisch sitzen. "Aber mein Gesicht ist doch gar nicht lila", reklamiert Fabian lächelnd, als seine Tochter das Familienbild mit einem violettgesichtigen Vater gestaltet. "Wir Väter sind ja meist beruflich so eingebunden, dass wir keine Zeit dafür haben", bedauert er. "Ich begrüße diese Aktion sehr." Wenige Mütter allerdings können die partner- und kindfreie Zeit für sich nutzen. Meist sind noch Geschwisterkinder zu versorgen oder der Samstag hält für Alltagsaufgaben her. Auf jeden Fall verbrachten die rund 70 Vater einen lebendigen Vormittag bei Kaffee, Kakao, Marmeladenbroten und Kuchen. Gebacken hatten die Kleinen am Tag zuvor. Ellen Adam

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