Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neuer Niedrigseilgarten auf dem Annaberg

HALTERN Bevor sich die 21 Jugendlichen in die Seile stürzen durften, segnete Diözesankurat Johannes Wergest den Kletterplatz. Unter der professionellen Anleitung der Erlebnispädagogen Lars Koenig und Tobias Kirchner galt es danach, fünf Stationen im neuen Niedrigseilgarten an der Jugendbildungsstätte Gilwell Sankt Ludger zu überwinden.

von Von Stefan Gewecke

, 05.10.2008
Neuer Niedrigseilgarten auf dem Annaberg

Ganz schön kippelig kann es auf dem Weg von einem Baum zum nächsten im neu errichteten Niedrigseilgarten der Jugendbildungsstätte Gilwell Sankt Ludger auf dem Annaberg sein.

250 Jungpfadfinder der Diözese Münster zelten derzeit im „Camp der Helden“ auf dem Annaberg. Das Pfadfinderjahr 2008 steht unter dem Motto „Umwelt“. Die Jugendbildungsstätte nahm das große Pfadfindertreffen nun zum Anlass, den neuen Niedrigseilgarten zu eröffnen. Neben der Kletterwand, der Riesenleiter und dem Kletterbaum erweitert der Niedrigseilgarten das erlebnispädagogische Angebot der Jugendeinrichtung.

Die Jugendlichen wurden in Dreiergruppen eingeteilt. Jeder war einmal Läufer und zweimal Schutzengel. Der Läufer stand auf dem Seil oder der Hängebrücke und die beiden Schutzengel postierten sich rechts und links neben ihm. Sie berührten sich dabei nicht, der Läufer sollte die Hilfe der Schutzengel nur in Anspruch nehmen, wenn er sie wirklich brauchte, sie sollten ihm aber immer das Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Die Teams kämpfen nicht gegeneinander, sondern bilden eine Mannschaft, alle sind füreinander da. Sinn der Übung ist es, den Gemeinschaftsgeist zu fördern und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Die Jugendlichen lernen, dass es hilfreich und manchmal sogar unverzichtbar ist, sich gegenseitig zu unterstützen, ein Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“.

Die Anlage wurde behutsam in den Baumbestand integriert, viele Auflagen waren dabei zu beachten: Es beginnt schon mit dem richtigen Untergrund, ein Gemisch aus Rindenstücken verschiedener Bäume, die Richtlinien entsprechen müssen. Zwischen den Bäumen sind auf Kniehöhe feste Drahtseile verspannt, auf denen müssen die Kletterer von einem Baum zum nächsten gelangen, ohne den Boden zu berühren. Die Anlage richtet sich an Kinder ab acht Jahre, wird aber auch von Erwachsenen in erlebnispädagogischen Seminaren genutzt.

Lesen Sie jetzt