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H&R WASAG soll 22 Millionen zahlen

HALTERN Die Europäische Kommission hat gegen die H&R WASAG AG aus Salzbergen sowie neun weitere Energiekonzerne wegen Preisabsprachen eine Geldbuße von 676 Millionen Euro verhängt.

von Von Elisabeth Schrief

, 01.10.2008

Auf die Tochtergesellschaft H&R Chemisch-Pharmazeutische Spezialitäten GmbH entfallen 22 Millionen Euro. Die WASAG-Tochter steht wie auch RWE oder ExxonMobil unter Verdacht, sich von 1992 bis 2005 an einem Paraffinwachs-Kartell im Europäischen Wirtschaftsraum beteiligt und damit gegen das Kartellverbot verstoßen zu haben.

„Wir sehen uns nicht in der Täterrolle“, nahm dazu Pressesprecherin Tanja Hemker gestern Stellung. Das Unternehmen werde die Entscheidung in keinem Falle akzeptieren. Vielmehr will der Vorstand nach Vorlage der noch ausstehenden Begründung rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der Brüsseler Wettbewerbshüter einleiten.

Ein Bußgeld in Höhe von 22 Millionen Euro würde der H&R WASAG AG „sehr weh tun“, formulierte Tanja Hemker noch vage. Im Falle einer Zahlung wäre auch das Tochterunternehmen Sythen Grund indirekt tangiert. Paraffinwachse werden für die Herstellung einer Vielzahl von Produkten wie Kerzen, Papier, Chemikalien oder Reifen verwendet.

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