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Bauer zu jeder Jahreszeit

Haltern Die Klasse 5a des Joseph-König-Gymnasiums weiß seit gestern sehr genau, wie die 1250 Bauern im Kreis im Verlauf eines Jahres arbeiten.

13.06.2007

Sie war die erste Schulklasse, die den Film des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes mit dem Titel «Bauern im Revier - Vielfalt vor der Tür» zu sehen bekam. Erdkundelehrer und stellvertretender Schulleiter Ulrich Wessel hatte dazu gestern Morgen zur ersten Stunde Geschäftsführer Wolfgang König und Landfrau Rita Stockhofe in den Unterricht eingeladen. Sehr interessiert verfolgten die Schülerinnen und Schüler die Arbeit der Landwirte im Laufe der Jahreszeiten. Sie bekamen Eindrücke von der Ferkelzucht, von einem modernen Melkstand, vom Kartoffelroden und Stempeln der Eier, von der Saat und der Ernte. Visuell unternahmen sie dabei auch Exkursionen zu Halterner Höfen. Die Familien Stockhofe, Tappe, Natrop, Ettmann und Schlüter hatten dem Kamerateam ihre Türen geöffnet. Die Schüler sahen vieles, was ihnen sonst verborgen bleibt. Und das fanden sie, wie sie später im kurzen Gespräch mit Wolfgang König betonten, sehr gut. Wer beobachtet sonst schon zankende Ferkel im Schweinestall?

In Haltern, so lernten die Schüler, gibt es 205 landwirtschaftliche Betriebe. Die haben sich zumeist spezialisiert. Haltern nutzt zusätzlich die Nähe und den Einfluss des Ruhrgebietes aus: Die Landwirte setzen vielfach auf Direktvermarktung oder Pensionspferdehaltung. Ansonsten gibt es 30 Milchviehhalter - jede Kuh liefert im Schnitt 16 Liter Milch, das entspricht drei Päckchen Butter oder zwei Kilogramm Käse oder 18 Kilogramm Joghurt - und 80 Höfe mit Schweinehaltung.

Der 25-minütige Film ist nach Ansicht von Wolfgang König eine wichtige Informationsquelle: «Obwohl die Landwirtschaft bei uns einen großen Teil der Fläche einnimmt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, ist sie nicht allen Menschen im Bewusstsein.» Den Schülern der Klasse 5a jetzt schon. esc

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