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45-jähriger Segler ist tot

Haltern Für einen 45-jährigen Meister der Gelsenwasser AG endete der Segeltörn auf dem Stausee tödlich.

27.06.2007

Mit Hilfe von Leichenspürhunden konnte die Polizei gestern Nachmittag die Stelle orten, an der die Leiche auf Grund liegt. Allerdings musste die Suche um 17.30 Uhr wegen schlechter Sicht und Überschreiten der Einsatzzeit der Taucher abgebrochen werden. Heute soll sie weitergehen. Der 45-Jährige stammt aus Hiddingsel, er arbeitete in der Betriebsdirektion Lüdinghausen. Gemeinsam mit zwei Kollegen aus Haltern (34) und Lüdinghausen (35) verabredete er sich für Dienstagabend zum Segeln. Er wollte ebenso wie der Halterner seine Kenntnisse vertiefen: Denn beide hatten die schriftliche Prüfung für den Segelschein abgelegt, die praktische fehlte ihnen noch. Als Skipper ging deshalb der 35-jährige Techniker aus Lüdinghausen mit an Bord. Für den Stausee besteht zwar keine Verpflichtung, einen Binnensegelschein zu besitzen, aber die Betriebssportgemeinschaft vermietet nur Boote an Gelsenwasser-Mitarbeiter mit Segelschein.

In der Bucht am Karl-Homann-Weg kam es dann (wie überregional berichtet) aus noch nicht geklärten Gründen zu dem fatalen Unfall. Das Boot kenterte, die Männer gingen über Bord. Der Halterner schaffte es ins Boot zurück und richtete es auf, die beiden anderen versuchten - so die ersten Erkenntnisse - sich an das 250 Meter nahe Ufer zu retten. Der 45-Jährige verlor an Kraft, woraufhin der 35-Jährige ihn noch eine Weile mitzog, dann aber selbst körperlich dazu nicht mehr in der Lage war. Der 45-Jährige entglitt ihm und ertrank an einer zehn Meter tiefen Stelle. Die Männer trugen keine Schwimmwesten. Elisabeth Schrief 2. Lokalseite

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