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2017 fielen rund 15.000 Überstunden an

Gleitzeitmodell hat sich im Halterner Rathaus bewährt

Nicht nur der Stellenabbau sorgt dafür, dass im Rathaus zusätzliche Arbeit anfällt.

Haltern

, 08.03.2018
2017 fielen rund 15.000 Überstunden an

Überstunden im Rathaus werden in der Regel abgefeiert. © Kevin Kindel

Die Anzahl der geleisteten Überstunden in der Stadtverwaltung ist in den vergangenen Jahren gestiegen. 2011 waren es 11.609 Stunden jährlich, 2015 fielen 13.500 an, 2017 waren es 14.760. Es sei aber zu kurz gedacht, die Entwicklung nur mit dem Abbau von Stellen in Verbindung zu setzen, der seit dem Beitritt zum Stärkungspakt NRW intensiv fortgesetzt wird. Darauf wies die städtische Pressestelle auf Nachfrage hin. Überstunden seien nämlich immer mit der jeweiligen Aufgabenlage verknüpft. Im vergangenen Jahr seien beispielsweise im Halterner Rathaus allein durch die Landtags- und Bundestagswahl 1100 Überstunden notwendig geworden. Einfluss nehme auch die Wetterlage. So müssten die Mitarbeiter des Bauhofes in strengen Wintern häufiger zum Streudienst ausrücken.

350 Vollzeitstellen

Statistisch gesehen leisteten die 440 Köpfe (= 350 Vollzeitstellen) in der Verwaltung 2017 jeweils 33,4 Überstunden. Es sei nicht möglich, herauszufiltern, in welchen Bereichen besonders viele angefallen seien, teilte die Pressestelle mit. Die Dienstvereinbarung Gleitzeit lässt bei Beamten und Angestellten bis zu 120 Überstunden zu, die in der Regel in Freizeit umgewandelt werden sollen. Nur für die Mitarbeiter im Baubetriebshof sei das Überstundenkontingent auf 60 begrenzt. Hier ist es auch eher üblich, die zusätzliche Arbeit zu vergüten.

Die tariflich festgelegte wöchentliche Arbeitszeit beträgt bei Beamten 41 Stunden, bei Angestellten 39. Die Arbeitszeit kann zwischen 7 und 20 Uhr gewählt werden, muss sich aber immer den Erfordernissen der jeweiligen Abteilung anpassen. Dazu gehören beispielsweise die Öffnungszeiten im Bürgerbüro. „Gestempelt“ wird heute am PC, Abwesenheit wie in der Mittagspause wird mit „Geht“ und „Kommt“ dokumentiert. „Das System ist unbestechlich und objektiv“, ließ die Pressestelle wissen. Gleichzeitig könne jeder Mitarbeiter individuell planen und sich Zeit für private Termine freischaufeln.

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