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Hallensport soll kosten, Sportplätze bleiben offen

Ratsbeschluss

Der Rat hat Sporthallen-Nutzungsgebühren in Höhe von 3 Euro pro Stunde sowie 1,50 Euro pro Stunde für die Schwimmvereine (jeweils nur für Erwachsenengruppen) beschlossen. Sportplätze sollen demnach keine geschlossen werden.

Schwerte

von Von Michael Dötsch

, 14.06.2012
Hallensport soll kosten, Sportplätze bleiben offen

Schwertes Stadtsportverbandsvorsitzender Heiner Kockelke.

Das sind die drei den Sport betreffenden Resultate der Mammut-Ratssitzung, auf der am Mittwoch bis in die Nacht das Sparpaket zur Haushaltssanierung verabschiedet wurde. Unter Punkt 13 der Tagesordnung ging es um die Sporthallen. Die erste von vier Alternativen sieht besagte 3 Euro pro von Erwachsenen genutzter Hallenstunde (bei Dreifachsporthallen 9 Euro) vor.Keine Kosten für Jugendliche Weil diese vom Stadtsportverband vorgeschlagene Alternative eine Mehrheit fand, wurde über die anderen (z.B. eine "Kopfpauschale" von 5 Euro pro Erwachsenem pro Jahr oder die von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) empfohlenen 15 Euro pro Nutzungseinheit) erst gar nicht mehr abgestimmt. 93.000 Euro jährlich sollen diese Hallennutzungsgebühren bringen. Weiter ging es mit den Schwimmvereinen. Hier fand ein Antrag der CDU-Fraktion die Mehrheit, nach dem die Vereine 1,50 Euro pro Stunde für die Nutzung des Stadtbades berappen müssen - auch hier bleibt es beim Nulltarif für Jugendliche.Vereine können durchatmen Mit diesem Betrag von 1,50 Euro bewegt man sich zwischen den beiden ursprünglich vorgeschlagenen Alternativen der Stadtverwaltung (2,50 Euro) und des einberufenen "Runden Tisches" (50 Cent). Berechneter Konsolidierungsbeitrag durch diese Leistung der Schwimmvereine: 16.000 Euro. Zu den Sportplätzen: Nachdem die GPA im Vorfeld der Ratssitzung die kurzfristige Schließung der Sportplätze in Wandhofen und Geisecke empfohlen hatte, können die betroffenen Vereine durchatmen. Denn an Stelle einer Schließung fand die Alternative, die beiden genannten Plätze sowie den Sportplatz Bürenbruch per Nutzungsvertrag zum 1. Januar 2013 an den TuS Wandhofen, den Geisecker SV und die SG Eintracht Ergste zu übertragen, eine Mehrheit. Durch diese Nutzungsverträge soll die Stadt um jährlich 30.000 Euro entlastet werden.Kaum Vertreter der Vereine anwesend Stadtsportverbandsvorsitzender Heiner Kockelke bewertete die Entscheidungen insgesamt positiv: "Die 3 Euro Hallennutzungsgebühren hatten wir schon vor zwei Jahren vorgeschlagen, mit 1,50 Euro können die Schwimmvereine sicherlich leben und dass die Vereine die Sportplätze übernehmen, ist ebenfalls in unserem Sinne", so Kockelke. Verwundert zeigte sich Kockelke, dass mit Ausnahme der TG Westhofen kein Vertreter eines Sportvereins auf der Rathaus-Tribüne zu sehen war - Deutschland gegen Holland lässt da wohl grüßen.

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