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Halbzeit bei Osnabrücker Wallfahrt

Halbzeit für die Pilger der Osnabrücker Wallfahrt: „Wir haben die Hälfte der Wegstrecke geschafft“, sagte Organisator Karl-Heinz Schomaker am Samstagvormittag, nachdem die Wanderer den Predigtpunkt Oedingberge an der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen passiert hatten. Dank des guten Wetters hätten sich bereits fast 5000 Pilger dem Zug angeschlossen. Die ersten Pilger waren um 3.00 Uhr früh am Samstagmorgen in Osnabrück aufgebrochen, um ins 40 Kilometer entfernte Telgte zu wandern.

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Osnabrück/Telgte

, 07.07.2018

Die Wallfahrt findet in diesem Jahr zum 166. Mal statt. Ziel ist die Wallfahrtskapelle in dem münsterländischen Ort. Insgesamt nehmen an der Traditionswallfahrt mehrere Tausend Menschen teil, die nicht nur aus Osnabrück und dem Münsterland kommen, sondern auch aus anderen Teilen Deutschlands anreisen. Er halte es für möglich, dass auch in diesem Jahr rund 8000 Menschen teilnehmen, sagte der Organisator Karl-Heinz Schomaker. Die Wallfahrt gehört zu den größten in Deutschland.

Im März 1852 hatten Osnabrücker Bürger den Wunsch geäußert, am Fest Mariä Heimsuchung eine Pilgerreise nach Telgte zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes zu unternehmen. In den Kriegsjahren 1864 bis 1866, 1914 bis 1918 und zwischen 1938 und 1944 war die Wallfahrt zwar verboten. Dennoch machten sich auch in diesen Zeiten viele Gläubige auf den Weg.