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Gute Dashcams kosten mehr als 100 Euro

Hamburg. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs dürfen Aufnahmen einer Dashcam nach einem Unfall künftig als Beweismittel verwendet werden. Ein guter Anlass, sich die angebotenen Modelle mal näher anzusehen.

Gute Dashcams kosten mehr als 100 Euro

Eine Dashcam im Auto sollte direkt unterhalb des Rückspiegels angebracht werden. Foto: Christin Klose

Für eine gute Dashcam müssen Autofahrer in der Regel mehr als 100 Euro ausgeben. Das hat ein Test der Zeitschrift „Computerbild“ (Ausgabe 12/2018) ergeben.

Dabei wurden acht Kameras, die an der Windschutzscheibe angebracht werden und mögliche Unfälle aufzeichnen sollen, getestet. Fast alle diese Geräte lieferten bei einer Einstellung mit Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel) und 60 Bildern pro Sekunde (FPS) scharfe und detailreiche Videos.

Kunden sollten aber darauf achten, dass in den Videos nicht nur Datum und Uhrzeit, sondern auch weitere Details wie Geschwindigkeit und GPS-Koordinaten zu sehen sind, raten die Experten. Hilfreich sei ein Akku, der auch bei einem Schaden an der Autobatterie die weitere Aufzeichnung ermöglicht. Sinnvoll sei auch ein Display an der Rückseite der Kamera - so kann man direkt den Aufnahmewinkel sehen.

Wie der Bundesgerichtshof Mitte Mai entschieden hat, dürfen Aufnahmen von solchen Minikameras bei Unfällen als Beweis vor Gericht verwendet werden (Az.: VI ZR 233/17). Um keine Probleme mit dem Datenschutz zu bekommen, empfehlen die Experten den Loop als Aufnahmemodus. Dabei werden immer kurze Clips aufgezeichnet, die wieder überschrieben werden. Bei einem Unfall registriert die Kamera über einen Sensor die Erschütterung und speichert dann den Clip mit der Aufnahme dauerhaft.

Die insgesamt beste Aufnahmequalität lieferte im Test die Truecam A7S zum Preis von rund 150 Euro, urteilt „Computerbild“. Die Kamera habe auch bei schnellen Bewegungen ein flüssiges, scharfes Bild geliefert. Die Garmin Dash Cam 55 zum Preis von 190 Euro belegte Rang zwei.

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