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Grüne fordern „Start-up-Beauftragten“ für NRW

Düsseldorf. Firmengründungen junger Unternehmer müssen aus Sicht der Grünen in Nordrhein-Westfalen viel stärker als bisher unterstützt werden. „Wir wollen, dass Start-ups Chefsache werden“, sagte der Digitalisierungsexperte der Grünen-Landtagsfraktion, Matthi Bolte-Richter, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Die Grünen fordern von der Landesregierung, einen Start-up-Beauftragten einzusetzen. Er soll Belange junger Gründer gegenüber der Regierung unterstützen und neue Gesetze sowie bürokratischen Ballast auf deren Bedürfnisse abklopfen. „Eine ähnliche Funktion, nämlich die des Beauftragten für digitale Wirtschaft, hatte Schwarz-Gelb im vergangenen Jahr abgeschafft“, kritisierte Bolte-Richter. „Dadurch fehlt auf der Top-Ebene ein Anwalt für die Start-ups.“

In einem von der Fraktion beschlossenen Positionspapier „Innovation und Gründergeist in NRW“ fordern die Grünen eine Weiterfinanzierung der sechs Anlaufstellen für digitale Wirtschaft in Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, im Ruhrgebiet und im Münsterland. Sie waren von der rot-grünen Vorgängerregierung gegründet worden. Zu den kommunalen Kernaufgaben gehöre es, bezahlbare Büro- und Arbeitsflächen für Gründungswillige zu schaffen, heißt es in dem Papier.

Speziellen Beratungsbedarf sehen die Grünen für Produkte und Geschäftsmodelle mit besonderem ökologischen und sozialen Anspruch, sowie für Frauen. Nur jede siebte Gründung gehe auf eine Frau zurück. Generell fehle auch Unterstützung nach der ersten Gründungsphase.

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