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Gläubige lassen sich auf Philippinen kreuzigen

Manila.

Auf den Philippinen haben sich mehr als ein Dutzend streng gläubige Christen ans Kreuz nageln lassen. Die blutige Zeremonie, bei der die Männer mehrere Minuten am Kreuz hängen und an das Leiden Jesu erinnern wollen, hat Tradition. In San Pedro Cutud, dem Zentrum der Karfreitags-Spektakel im Norden der Hauptstadt Manila, herrschte Volksfeststimmung. An Ständen wurden Würstchen, Eis und kalte Getränke verkauft. Hier ließen sich zehn Gläubige ans Kreuz nageln, einer davon zum 32. Mal. Die katholische Kirche befürwortet die Kreuzigungen nicht, unternimmt aber auch nicht viel dagegen.

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