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Gericht verhandelt Fall um Schießerei bei SEK-Einsatz

Köln. Im Juni 2011 wird am Kölner Großmarkt heftig geschossen. Das SEK will einen Kaufmann festnehmen, aber der Einsatz eskaliert. Eigentlich war in dem Fall schon ein Urteil gesprochen - nun geht es vor Gericht noch mal um die Frage nach der richtigen Strafe.

Gericht verhandelt Fall um Schießerei bei SEK-Einsatz

Gericht verhandelt Fall um Schießerei bei SEK-Einsatz in Köln. Foto: Oliver Berg/Archiv

Fast sieben Jahre nach einer spektakulären Schießerei bei einem SEK-Einsatz am Kölner Großmarkt wird der Fall heute erneut vor Gericht verhandelt. Der Bundesgerichtshof hat das 2016 gesprochene Urteil gegen einen Kaufmann zum Teil wieder aufgehoben. Dabei geht es um die Frage, ob die damals verhängte Strafe von einem Jahr auf Bewährung für den Mann Bestand hat oder wegen der langen Verfahrensdauer zum Beispiel verkürzt werden muss. Komplett neu aufgerollt wird der Fall nicht. Das Landgericht hat einen einzigen Termin angesetzt.

Die Schießerei hatte sich im Juni 2011 ereignet. Polizisten versuchten damals, den Kaufmann in seinem Auto festzunehmen. Der Einsatz eskalierte und das SEK beschoss das Auto schließlich mit Sperrfeuer. Der Mann überlebte schwer verletzt. Eine Frage vor Gericht war, wer wann geschossen hatte. Das Gericht verurteilte den Kaufmann wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Bedrohung. Vom Vorwurf des versuchten Totschlags wurde er freigesprochen.

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