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Gea startet schwach ins laufende Jahr: Prognose wackelt

Düsseldorf. Der Maschinenbauer Gea kämpft weiter mit Problemen in Amerika und wichtigen Abnehmerbranchen wie der Milchindustrie. Zudem belastet der starke Euro das Geschäft. In den ersten drei Monaten des Jahres gingen Auftragseingang und operatives Ergebnis nach bisherigen Berechnungen zurück. Zudem fiel der Umsatz schwächer aus, als Experten erwartet hatten. An die Prognose für 2018 hängte der noch amtierende Vorstandschef Jürg Oleas ein Fragezeichen.

„In einem herausfordernden Umfeld wird es für die Erreichung des Ausblicks auch wesentlich auf die Auftragseingangsentwicklung im zweiten Quartal ankommen“, sagte er laut Mitteilung nach Bekanntgabe der Eckdaten am frühen Donnerstagmorgen in Düsseldorf. Die Aktie reagiert vorbörslich beim Broker Lang & Schwarz mit einem Minus von drei Prozent gegenüber dem Xetra-Schlusskurs. Die Aktie zählt im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten MDax-Titeln.

Aktuell ist Gea an der Börse mit 6,7 Milliarden Euro weniger wert als der schwedische Hauptkonkurrent Alfa Laval, obwohl dieser weniger umsetzt, dabei aber profitabler ist.

Der zuletzt von Großaktionären attackierte Gea-Chef Oleas hatte Mitte März angekündigt, für eine Verlängerung der Amtszeit über das Jahr 2019 hinaus nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Geplant sei, dass der 60-Jährige bereits zur Hauptversammlung im April 2019 aus dem Vorstand ausscheide, hatte es damals geheißen. Der Aufsichtsrat will bald über das weitere Vorgehen beraten und den Auswahlprozess einleiten. Ziel ist es, bis Ende 2018 einen Nachfolger für Oleas ernennen zu können.

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