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Fußball: Wacker kehrt nach Derbysieg in die Erfolgsspur zurück

CASTROP-RAUXEL Es ist wieder Ruhe eingekehrt beim Fußball-Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop. Die Niederlagen in Brünninghausen und gegen Nette sind vergessen. Spätestens nach dem 3:1-Derbysieg gegen den SuS Merklinde konzentriert man sich in der Erin-Kampfbahn wieder aufs Wesentliche - den Kampf um Tabellenplatz eins.

von Von Marc Stommer

, 07.10.2008
Fußball: Wacker kehrt nach Derbysieg in die Erfolgsspur zurück

Wacker (weiße Trikots) schöpft aus den Derbysiege gegen Merklinde neues Selbstvertrauen.Diese Szene zeigt Wackers Torjäger Vadim Glöckner beim Kopfball und Merklindes Spielertrainer Toni Kotziampassis.

Denn ein Erfolg im Lokalduell gibt doppelt Auftrieb. Und der Gegner kam ja trotz der Jahreszeit auch nicht als "Fallobst" daher. "Merklinde ist nicht irgendjemand. Sie haben bis jetzt eine Superserie gespielt und haben sich auch am Sonntag (5. Oktober) sehr gut verkauft", macht Wacker-Trainer Uwe Esser dem Aufsteiger Komplimente. "Der Sieg ist vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen, aber er war verdient", so der Coach.

Die aufsteigende Tendenz im Spiel seiner Mannschaft macht er an grundlegenden Dingen fest, denn taktisch hat sich nichts geändert: "Wir sind enger dran, gewinnen mehr Zweikämpfe. Es ist mehr Bewegung ohne Ball da, wir tun einfach mehr als der Gegner. Das ist das Geheimnis des Erfolges im Fußball", weiß Esser. Fehleranalyse hat gefruchtet Natürlich sei nach den beiden Niederlagen intern über Fehler gesprochen worden. Jeder habe in längeren Spielersitzungen seinen Teil dazu beigetragen, die Fehler zu analysieren. Es hat gefruchtet.

Spitzenreiter Brünninghausen ist nach gut einem Viertel der Saison gerade mal zwei Punkte entfernt. "Sie kommen in der Rückrunde zu uns. Von den Top-Teams kann jeder jeden schlagen, man muss nur immer oben dran bleiben, dann bekommt man seine Chance", ist Esser zuversichtlich.Niederlage wirft Merklinde nicht um Sein gegenüber Toni Kotziampassis geht davon aus, dass die Niederlage den SuS Merklinde nicht umwirft: „Dafür haben wir in der zweiten Halbzeit zu gut gespielt.“ Wacker sei in der ersten Halbzeit stark, in der entscheidenden Phase des zweiten Abschnitts den Tick cleverer gewesen und habe daher nicht unverdient gewonnen. „Man darf auch nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben. Wacker ist im Schnitt bestimmt fünf oder sechs Jahre älter als wir“, so Kotziampassis. Aber gerade die jüngeren Spieler wie Christian Lönser, Jannis Schmitz oder der eingewechselte Simon Kwasniok hätten gegen Wacker einen guten Job gemacht. Kotziampassis baut aber auch auf die Rückkehr der Verletzten Andre Trottenberg, Holger Reichow oder Moreno Mazza: „Sie bringen noch mehr Qualität in den Kader und zusätzlichen Konkurrenzkampf.“

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